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Ein chinesisches Horoskop – warum es so besonders ist

Das chinesisches Horoskop - hier das Pferd

Wer sein Geburtsdatum hierzulande überprüft, weiß sofort ob er vom Sternzeichen ein Stier, Krebs, Waage etc. ist. Auch ein chinesisches Horoskop bietet eine Vielzahl von Tieren und mythischen Wesen. Ob als Hase oder Drache geboren, sagt dabei viel über den Charakter der Person und seine Zukunft aus. Darüber hinaus werden umfangreiche Informationen herangezogen, um das Horoskop so individuell wie möglich zu gestalten.

Für wissenshungrige Leser, wollen wir etwas Licht ins Dunkel bringen. Was das chinesische Horoskop von unserem unterscheidet und welche Tiere es gibt. Was es mit den fünf Elementen auf sich hat und wieso es Unterschiede zwischen Frau und Mann gibt.

Unterschiede zwischen China & Europa

Die Astrologie wie wir sie kennen, bezieht sich auf die Deutung von astronomischen Ereignissen. Bestes Beispiel sind hierfür Gestirnskonstellationen am Himmel.
Bei der chinesischen Astrologie wirft man keinen Blick nach oben. Bewegungen von Sonne, Mond und Planeten nehmen keinen Einfluss auf die Berechnung. Stattdessen bildet ein Kalender die Basis für Aussagen zum Geburtszeitpunkt. Eine komplexe Deutung bezieht die chinesische Philosophie sowie verschiedene Aspekte mit ein. So ist von den fünf Elementen und den zehn Himmelsstämmen die Rede. Im chinesischen Horoskop beschäftigt man sich zudem mit der Astronomie von fünf Planeten und dem Yin-Yang-Konzept. Weitere „Einzeldisziplinen“ vervollständigen die Berechnung. Was darauf deutet, dass diese Wissenschaft keine leichte ist.

Wir versuchen dennoch das Gesamtkonzept so einfach wie möglich nahezubringen.

Die zwölf Tierkreiszeichen

Für das Grundverständnis sollte mit den zwölf Tierkreiszeichen begonnen werden. Ihre Reihenfolge ist: Ratte, Ochse, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Jedem Tier wird dabei eines der folgenden Jahre zugeordnet, bevor der Kreislauf nach zwölf Jahren von vorn beginnt. So erklärt sich ganz einfach, warum jemand im Jahr des Tigers oder des Hasen geboren ist.

Dieses Konzept lässt sich am besten anhand einer Tabelle verdeutlichen:

Tierkreiszeichen Geburtsjahre Eigenschaft
Ratte1936, 1948, 1960, 1972, 1984, 1996, 2008, 2020Weisheit
Ochse / Büffel1937, 1949, 1961, 1973, 1985, 1997, 2009, 2021Fleiß
Tiger1938, 1950, 1962, 1974, 1986, 1998, 2010, 2022Mut
Hase1939, 1951, 1963, 1975, 1987, 1999, 2011, 2023Vorsicht
Drache1940, 1952, 1964, 1976, 1988, 2000, 2012, 2024Stärke
Schlange1941, 1953, 1965, 1977, 1989, 2001, 2013, 2025Flexibel
Pferd1942, 1954, 1966, 1978, 1990, 2002, 2014, 2026Vorausplanend
Ziege / Schaf1943, 1955, 1967, 1979, 1991, 2003, 2015, 2027Einheit
Affe1944, 1956, 1968, 1980, 1992, 2004, 2016, 2028Anpassungsfähig
Hahn1945, 1957, 1969, 1981, 1993, 2005, 2017, 2029konstant sein
Hund1946, 1958, 1970, 1982, 1994, 2006, 2018, 2030Treue
Schwein1947, 1959, 1971, 1983, 1995, 2007, 2019, 2031Liebenswürdigkeit

Quelle: ChinaRundreisen.com

Eigenschaften & Bedeutung der Tiere

In der chinesischen Philosophie existieren ganz genaue Vorstellungen, welche Eigenschaften jedem Tier innewohnen. Hier ein kurzer Abriss:

  • Ratten leben von ihrer Intuition und sind es gewohnt schnell zu reagieren. Sie besitzen eine starke Vorstellungskraft und beobachten Situationen. Ihre natürliche Neugierde verleitet sie. Ratten-Frauen gelten als besonders hübsch und liebenswürdig. Jedoch fehlt es der Ratte an Mut und Einsicht. Sie wagt sich deshalb nicht an die Führungsspitze. Hierfür würde ihr auch die Weitsicht fehlen.
  • Der Büffel bzw. Ochse steht für Fleiß, Kraft, Zuverlässigkeit und entschlossenes Handeln. Sein aufrichtiger Charakter bildet das Rückgrat der Familie und im Freundeskreis. Büffel-Frauen merkt man diese Eigenschaften in Gesprächen sehr gut an. Sie neigen nämlich zu einer weniger geschickten Kommunikation. Sie tauschen sich eher selten mit anderen aus. In Beziehungen und bei der Erziehung beweisen sie viel Geduld.
  • Wer im Zeichen des Tigers geboren wurde, besitzt Mut und geht keiner Konfrontation aus dem Weg. Tiger gelten zudem als unberechenbar und eigensinnig. Sie fällen ihr Urteil schnell und hart. Was sie tun, zeichnet sich durch hohes Engagement aus. Tiger-Persönlichkeiten neigen zur Selbstdarstellung und ihre Aktionen sind wenig vorhersehbar. Sie sind die geborenen Führungskräfte.
  • Vom Hasen erwartet man Wachsamkeit und Eleganz. Er bleibt in jeder Situation freundlich und geduldig. Mit seinem sanften Wesen umgibt man sich gerne. Stets lösungsorientiert, scheut der Hase keine Probleme. Hasen-Frauen geben sich gern einer künstlerischen Tätigkeit hin. Allerdings sind sie auch für ihre Verschwiegenheit zur eigenen Person bekannt. Wenn sich die Gelegenheit bietet, bleiben Hasen der Realität fern und beginnen zu träumen. Ihr vorsichtiges Verhalten hindert sie immer wieder daran gute Chancen zu nutzen.
  • Drachen zeichnen sich durch ihre kraftvolle und vitale Erscheinung aus. Leider neigt er zum Überhitzen und spricht mit scharfer Zunge. Laut dem chinesischen Horoskop steht der Drache für Ehrgeiz und Dominanz ein. Die ihm gestellten Aufgaben meistert er mit Intelligenz und Hartnäckigkeit. An Mut mangelt es ihm ebenso wenig. Drachen schwächeln, wenn es darum geht Kritik anzunehmen. Weshalb sie für andere meist arrogant wirken.
  • Von großer Intuition geprägt, handelt die Schlange stets mit Bedacht. Sie erweist sich als zurückhaltend und verschwiegen. Schlangen-Menschen gelten zudem als sehr weise. Ihre Intelligenz ist kaum zu übertreffen. Negativ fällt auf, dass Schlangen sehr besitzorientiert sind. Manche trachten sogar nach dem Eigentum anderer. Während ihrer Arbeitszeit bevorzugen sie es allein zu bleiben. Schlangen stehen deshalb oft unter einem leichten Dauerstress.
  • Pferde-Menschen stecken voller Energie und Leidenschaft. Sie gehen Aufgaben energisch an und wirken durchweg lebhaft. Sie lieben es an gesellschaftlichen Ereignissen teilzunehmen und überzeugen durch ihren Sinn für Humor. In angespannten Gesprächen sind sie deshalb unschlagbar wortgewandt. Dabei kann ihr egozentrischer Charakter durchkommen. Pferde bleiben meist sehr Ich-bezogen und ihnen fällt es schwer anderen Vertrauen zu schenken.
  • Schaf / Ziege: Ihr sanftes Gemüt wird von einer guten Portion Pessimismus begleitet. Ihr Interesse an großen Menschenansammlungen hält sich in Grenzen. Ziegen gehen mit, wollen aber nicht der Mittelpunkt sein. Sie leben lieber ihre Kreativität und Intelligenz aus. Was ihnen die nötige Gelassenheit verschafft. Parallel dazu begeben sich Ziegen gern in eine gewisse Abhängigkeit.
  • Affen sind nicht ohne Grund unsere nächsten Verwandten aus dem Tierreich. Ihr geistreicher Charakter ist von hoher Intelligenz geprägt. Ihre Neugierde kann ins Negative umschlagen. Ebenso lässt sich ihre Schläue für gute wie schlechte Zwecke verwenden. Affen-Menschen zeigen eine verspielte Persönlichkeit und machen jeden Spaß mit. Ihre schnelle Auffassungsgabe ist beeindrucken.
  • Ein Hahn steht für Achtsamkeit, Einfallsreichtum und Fleiß. Auch Mut zählt zu seinen Stärken. An Pause ist bei ihnen selten zu denken, sie sind lieber aktiv. Ihre gesprächige und offene Art wird weitreichend begrüßt. Im Mittelpunkt zu stehen, stellt für sie kein Problem dar. Doch eben deshalb benötigen sie immer ein geselliges Umfeld und meiden die Zeit allein. Wenn sie etwas geschafft haben, betonen Hähne dies immer wieder. In der Hoffnung, dass sie die gewünschte Aufmerksamkeit bekommen.
  • Ihre Loyalität ist nicht zu übertreffen. Ein Hund erweist sich als zurückhaltend und besonnen. Das macht seine Liebenswürdigkeit aus. Ihnen nahestehende Personen wollen Hunde-Menschen stets etwas Gutes tun. Ihr unbedarftes Wesen merkt man schnell durch ihre Schwächen bei der Kommunikation. Was sie denken, daran lassen sie andere nur selten teilhaben. Sie fokussieren sich lieber auf ihren Gegenüber. Ein ruhiges Familienleben ist ihnen wichtig.
  • Den Abschluss der Tierkreiszeichen macht das Schwein. Seine von Fleiß und Großzügigkeit geprägte Persönlichkeit, wird nur von seinem Fokus übertroffen. Eine gestellte Aufgabe wird mit hoher Konzentration angenommen, bis sie erledigt ist. Gutgläubig wie sie sind, fallen Schweine-Menschen schnell Betrug zum Opfer. Sie lieben die Aufrichtigkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen. Mit Wut und Ärger konfrontiert, bleiben Schweine meist gelassen. Ihr Sinn für Verantwortung zieht sich durch alles was sie tun.

Abgesehen von den generellen Eigenschaften, bezieht ein chinesisches Horoskop noch die fünf Elemente ein. Dadurch verfeinern sich die charakterlichen Merkmale. Womit Personen desselben Tierkreiszeichens, aber mit unterschiedlichem Geburtsjahr, ihre individuellen Ausprägungen erhalten.

Glück in der Liebe: Diese Tiere passen zusammen

Das chinesische Horoskop wird gern für Beziehungsfragen herangezogen. Mit Hilfe der Geburtsjahre beider Personen, lässt sich direkt ermitteln, welcher Partner zu wem am besten passt.

  • Ratte zu Drache, Affe oder Büffel
  • Büffel / Ochse zu Ratte, Schlange oder Hahn
  • Tiger zu Pferd oder Hund
  • Hase zu Pferd, Hund oder Ziege
  • Drache zu Ratte, Affe oder Hase
  • Schlange zu Büffel oder Hahn
  • Pferd zu Tiger, Ziege oder Hund
  • Schaf / Ziege zu Kaninchen, Pferd oder Schwein
  • Affe zu Ratte oder Drache
  • Hahn zu Büffel, Drache oder Schlange
  • Hund zu Tiger, Hase oder Pferd
  • Schwein zu Ziege oder Hase

Weitere Aussagen vom chinesischen Horoskop

Neben Beziehungsempfehlungen, lassen sich aus dem chinesischen Horoskop noch andere Rückschlüsse ziehen. Bspw. wie es um die allgemeine Gesundheit bestellt ist. Ob jemand zu häufiger Krankheit neigt oder ein starkes Immunsystem besitzt.

Andere Aussagen beziehen sich auf die Glückszahlen. Wobei hier nur die Ziffern von 1 bis 10 genutzt werden. Ebenso darf die Glückszahl in Kombination vorkommen. Für Affen sind es bspw. 4 und 9. Woraus sich die 49 und 94 bilden lässt. Genauso rät das chinesische Horoskop auch dazu Unglückszahlen zu meiden. Bleiben wir beim Affen, so muss sich dieser bei der 2 und 7 vorsehen.

Weitere Tipps beziehen sich auf die Wahl der Farben. Bspw. bei der täglichen Kleidung oder zum Einrichten des Arbeitsplatzes. Auch die Ausrichtung kann nach den Prinzipien der chinesischen Astrologie erfolgen. Affen sollten bspw. den Süden sowie Südosten meiden. Ihre optimalen Richtungen liegen zwischen Westen und Norden.

Das chinesische Horoskop berechnen

Um sein eigenes chinesisches Horoskop oder das eines Freundes zu berechnen, müssen die verschiedenen Einzeldisziplinen (siehe unten) herangezogen werden. Ausgehend vom Geburtsjahr, weiß die Person sofort, welches Tierkreiszeichen ihr zusteht.

Im Reich der Mitte existiert das Konzept eines 60-jährigen Zyklus (auch Mondjahre genannt). Erst wenn diese Zeitspanne vergangen ist, beginnt ein neuer Zyklus. Innerhalb dieser 60 Jahre kommen alle verschiedenen Horoskop-Kombinationen genau einmal vor.

Wie kommt man auf exakt 60 Jahre? Weil es 12 Tierkreiszeichen und fünf Elemente gibt. Egal ob Hahn, Ochse oder Tiger: Von jedem existiert eine Version aus Erde, Feuer, Wasser, Holz und Metall.

Wer also in einem Jahrgang geboren ist, sollte ähnliche Charaktermerkmale besitzen. Damit es hier aber keine zu starke Anhäufung identischer Persönlichkeiten gibt, unterscheidet sich ein Tier durch die genannten Elemente. Ein Holz-Schaf gleicht also keinem Metall-Schaf.

Dann bleibt noch die Frage nach dem Aszendenten. Er verhilft im chinesischen Horoskop zu einer weiteren Differenzierung. Neben dem Geburtsjahr, bezieht das Konzept auch die Geburtsstunde mit ein. Jedes Tierkreiszeichen nimmt dabei zwei Stunden (auch Doppelstunde genannt) des Tages ein. Gestartet wird mit der Ratte um 23:00 Uhr. Dies lässt sich ebenfalls in einer kleinen Tabelle darstellen:

TierkreiszeichenStunden des Aszendenten
Büffel / Ochse1 bis 3 Uhr
Tiger3 bis 5 Uhr
Hase5 bis 7 Uhr
Drache7 bis 9 Uhr
Schlange9 bis 11 Uhr
Pferd11 bis 13 Uhr
Ziege / Schaf13 bis 15 Uhr
Affe15 bis 17 Uhr
Hahn17 bis 19 Uhr
Hund19 bis 21 Uhr
Schwein21 bis 23 Uhr
Ratte23 bis 1 Uhr

Die Einzeldisziplinen des chinesischen Horoskops

Wie weiter oben bereits erwähnt, setzt sich ein chinesisches Horoskop aus vielen Aspekten zusammen. Diese nennt man auch „Einzeldisziplinen“ und wir fassen das Wesentliche aus jeder Kategorie zusammen.

Chinesischer Kalender

Heute kennt man ihn als „Bauernkalender“. Früher erstellte man ihn als ersten offiziellen Kalender für das Kaiserreich China an. Während mittlerweile er uns bekannte Kalender auch im Reich der Mitte verwendet wird, besitzt die chinesische Variante immer noch Bedeutung. Darüber wird bestimmt, wann die landestypischen Feiertage abgehalten werden. Das chinesische Neujahr, der Tag des Drachenbootfestes und Mondfestes gehören dazu. Genauso fließen die Aussagen vom chinesischen Kalender in die regionale Astrologie mit ein. Um damit vorhersagen zu können, wann die „idealen“ Tage für Feste sein werden. Im Glauben ist verankert, dass man Feierlichkeiten und besondere Aktivitäten nicht an „ungünstigen Tagen“ ausüben sollte.

Die fünf Elemente

Um die ursprüngliche Kraft des Universums besser zu verstehen, unterteilten sie die Philosophen in fünf Elemente. Ihre Eigenschaften bedingen untereinander und finden sich im Menschen, der Erde sowie dem Himmel wieder.

  • Erde: Ein stabiles Gleichgewicht herstellen und bewahren. Beständig sein, präzise und mit Sorgfalt arbeiten. Beharrlichkeit als Zeichen von Stärke.
  • Feuer: Dynamik, Energie und der feste Willen etwas anzupacken. Kampfeslustig, aber auch Streitbereit. Voller Schwung und dem Drang sich zu verwirklichen.
  • Wasser: Die Veränderung mitmachen. Sich auflösen und den Blick auf das Neue richten. Vorsichtig handeln und verträumt sein.
  • Holz: Gestalterisches Interesse zeigen. Friedlich verweilen, aber nicht tatenlos sein. Würde und Beständigkeit präsentieren.
  • Metall: Ebenfalls gestalterisch tätig sein, mit Hang zu etwas Risiko. Dabei aufrichtig und gerecht bleiben. Sachlich ohne Wertung leben und auf das vergangene zurückschauen.

Mit den fünf Elementen drückt die chinesische Philosophie das Lebendige aus. Wie es ist, sich wandelt und irgendwann vergehen wird. Die Ableitung aus der Natur ist klar ersichtlich, um die Beziehung zwischen Mensch, Himmel und Erde darzustellen.

Yin und Yang

Zwei sich ergänzende Prinzipien, welche totale Gegensätze bilden.

  • Yin beschreibt das Weibliche, die Hingabe und das Passive. Ebenso verhüllt sich Yin, zeigt keine Schöpfungskraft und verneint. In diesem Zusammenhang stehen Schatten, Nacht, der Mond und die Erde.
  • Yang ist dagegen männlich und voller Tatkraft. Produktiv und dynamisch sein, wohnt ihm inne. Das bejahende Prinzip, welche mit Sonne, Licht, dem Himmel und Tag in Verbindung steht.

Als Mensch sollte darauf geachtet werden, dass Yin und Yang stets in Balance zueinander verweilen. Sollte ein Prinzip zu stark ausgeprägt sein, bringt es mehr Nachteile als Nutzen in das Leben der Person.

Die zwölf Erdzweige

Ein altes chinesisches System zur Nummerierung. Jedes der zwölf Tiere aus dem chinesischen Kalender erhält einen Erdzweig zugewiesen. Der chinesische Tierkreis ist mit den Erdzweigen gleichzusetzen. Verwechslungen sind damit vorprogrammiert.
Mit den Erdzweigen gehen die zehn Himmelsstämme einher. Gemeinsam bilden sie den Sechzigjahreszyklus des chinesischen Kalenders. Ebenso leitet man aus den zwölf Erdzweigen je eine Himmelsrichtung ab.

Wer mehr dazu wissen will, sollte sich mit der dazugehörigen Tabelle beschäftigen (siehe Wikipedia).

Die zehn Himmelsstämme

Jedes Jahr erhält einen von zehn Himmelsstämmen zugewiesen. Sie entstehen aus den fünf Elementen und dem Yin-Yang-Prinzip. Heutzutage verwenden die Chinesen die Himmelsstämme um Nummerierungen aufzuzählen. Ebenso finden sie als Substitut für das Alphabet Anwendung. Ähnliche nutzen sie die Japaner.

Fazit zu den Einzeldisziplinen

Was am Anfang aufgrund der Fülle sehr verwirrend wirkt, fließt ineinander über. Die Einzeldisziplinen des chinesischen Horoskops bedingen sich gegenseitig. Weshalb es wichtig ist, alle Aspekte kennen zulernen und das nötige Wissen anzueignen. Wir haben hier lediglich die Kurzfassung festgehalten. Wer sein chinesisches Horoskop berechnen möchte, benötigt eine fundierte Ausbildung in den Einzeldisziplinen.

Der Affe

Wird im Westen von dem “Chinesischem Horoskop” gesprochen, ist, nach dem westlichen Verständnis, sowohl die Astrologie als auch das eigentliche Horoskop gemeint. Dies ist jedoch nicht korrekt. Es ist erwiesen, dass die Gestirne bereits im Alten China beobachtet und diese Beobachtungen niedergeschrieben wurden. Jedoch kann daraus nach chinesischer Auffassung nicht das Schicksal der Menschen heraus gedeutet werden. Nach altem, chinesischem Verständnis hatte nur einer eine tatsächliche Verbindung zu den Sternen und das war der Kaiser. Dieser Verbindung war gegenseitig, sodass ein Austausch an Energien und Informationen gemäß dieser Vorstellung in beide Richtungen verlief. Um jedoch die Deutung für den “normalen” Bürger durchführen zu können, hat man sich auf die Beobachtung der Umlaufbahn des Jupiter spezialisiert. Wie bei dem westlichen Horoskop die Sternzeichen auf einer Aufteilung der Monate und der Gestirne basieren, basieren die Tierzeichen im chinesischen Horoskop auf einer Aufteilung des Orbits des Jupiter.

Der Affe – Achtung, jetzt komm’ ich
Der Affe vereint viele Fähigkeiten in sich, so dass es schwer ist, eine besonders hervor zu heben. Er ist intelligent, geistig und körperlich beweglich, humorvoll, äußerst lebhaft, sehr praktisch, mutig witzig und voller Ideen. Ist man mit den Elementen vertraut, so fällt es einem schwer zu glauben, dass ihm das Element Metall zugeordnet wurde. Er weist große Ähnlichkeiten zu den westlichen Sternzeichen Schütze und Zwilling auf. Seine Zeit des Tages liegt zwischen 15 und 17 Uhr. Die Affen-Jahre sind 1908, 1920, 1932, 1944, 1956, 1968, 1980, 1992, 2004, 2016, 2028.

Persönliches vom Affen
Der Affe ist ein Mensch, der grundsätzlich versucht, praktisch und logisch zu denken. Somit ist er überall dort zugegen, wo es akute Probleme gibt, die es zu lösen gilt. Frei nach dem Motto: “Kommen, sehen, machen!” hilft er überall, wo seine Hand benötigt wird. Der Affe hat ein sehr ausgeprägtes Auffassungsvermögen. Dadurch kann er Situationen schnell erfassen und analysieren. Die so genannten “un-lösbaren” Fällen scheinen in seinem Universum nicht zu existieren. Und hat ein anderer ein solches Problem, sollte er unbedingt den Affen um Rat bitten.

Über die Stränge schlagen
Wer einen Affen näher kennt, wird feststellen, dass es sehr schwer sein kann, ihm wirklich und über einen längeren Zeitraum böse zu sein. Denn er ist ein ungeheuer charmanter, humorvoller Charakter, der es einfach sehr gut versteht, den anderen mit seinem Charme und seinen Späßen um den Finger zu wickeln. Anderen Menschen eine Überraschung zu bereiten, ist für ihn das Größte. Doch aufgrund seines Humors handelt es sich nicht ausschließlich um positive Überraschungen.
Affen lieben es, im Mittelpunkt zu stehen. Sie sind wahre Meister darin, sich unbemerkt an den günstigsten Punkt zu manövrieren und sich dort so effektvoll wie nur irgend möglich in Szene zu setzen. Es ist daher erstaunlich, dass sie dennoch nur relativ selten als arrogant bezeichnet werden.

Der Affe und das Pech
Ja, so positiv das Bild des Affen erscheinen mag, hat er auch Charaktereigenschaften, die ihm das Leben recht schwer machen können. Oft scheint es so, als würde der Affe von einer Pechsträhne nach der anderen gejagt werden. Dies hat nur leider meistens nichts mit Pech zu tun. Vielmehr ist es eine seiner Untugenden, die ihm das Leben scheinbar so schwierig macht. Der Affe beendet seine Vorhaben, egal ob privat oder beruflich, nämlich nicht immer zur Gänze. Dadurch entstehen in Folge die einen oder anderen Probleme, die es dann zu klären gilt. Hätte er von Anfang an ein wenig mehr Disziplin walten lassen, würde er nicht in derartige Situationen kommen.

Der Affe, Wortspiele und Flirts
Der Affe ist ein wahrer Künstler, wenn es um den Umgang mit dem gesprochenen Wort geht. Wortspielereien sind sein Liebstes. Seine Umwelt sieht dies oft nicht so und gibt sich als überfordert zu erkennen. Doch auch diese Menschen kann der Affe mit seinem Charme und seinem Humor schnell auf seine Seite ziehen. Flirten könnte er zu seinem Beruf machen.

Die Liebe – ein seltsames Spiel
Der Affe gehört zu den Menschen, die von der Liebe leider oft enttäuscht werden. Da sie sich aber nicht gerne enttäuschen lassen, bezeichnen sie dies als hilfreiche Möglichkeit, einen Partner, der eigentlich gar nicht zu ihnen passt, in die Wüste zu schicken. Der Grund dafür liegt aber eigentlich auf der Hand: Als guter Analytiker ist es für den Affen selbstverständlich ein Leichtes, die Psyche ihres Partners, Freundes, Nachbarn zu durchschauen. Dadurch kommen alle Fehler, alle Schwachstellen an die Oberfläche. Wiederum ein Grund für den Affen, sich von diesen Menschen abzuwenden. Warum sollte er sich mit jemand Zweitklassiges umgeben, wenn man die erste Wahl haben könnte. Hat der Affe allerdings seinen Traumpartner gefunden, so ist er wie ausgewechselt und reißt sich förmlich ein Bein aus, um ist er der treueste und zärtlichste Partner, den man sich nur wünschen kann.

Egal, in welcher Lebenslage, in welcher Situation, für den Affen gilt: Wer rastet, der rostet. Und daran hält er sich ganz genau.

Die Affe-Frau

Die Affe-Frau ist äußerst charmant, humorvoll und absolut nicht scheu. Daher ist es für sie ein eher kleines Kunststück, eine komplette Gesellschaft für sich einzunehmen. Sie ist eine ausgezeichnete Alleinunterhalterin, die es mit ihrem ganzen Wissen, gepaart mit viel charmantem Humor versteht, “die Meute” zu bändigen.
Die Liebe ist für sie eine Angelegenheit, von der sie überzeugt sein muss. Auch dauert es lange, bis sie jemanden so nahe an sich heran lässt, dass man von Liebe sprechen kann. Hat sie sich entschieden, möchte sie eine sehr lange Zeit mit ihrem Partner verbringen. Denn sie liebt aus vollem Herzen und aus reiner Überzeugung. Vertrauen ist hierbei die Basis für die Partnerschaft. Findet sie niemandem, dem sie derart vertrauen kann, ist dies für sie auch kein Problem. Auch alleine wird sie einen wunderbaren Lebensweg beschreiten.
Der Tag der Affe-Frau muss sinnvoll genutzt werden. Sie liebt es, anderen zu helfen, sie zu unterstützen und auch ihre Probleme zu lösen. Ihren Mitmenschen gegenüber zeigt sie sich stets großzügig und tolerant.

Der Affe-Mann

Eine große Untugend schwebt vor dem Affe-Mann dahin – seine Unstetigkeit. Diese kann ihm sehr schnell im Wege stehen und sogar das eine oder andere Projekt behindern oder gar scheitern lassen. Hat er dieses Problem aber erst einmal im Griff, steht ihm nichts mehr im Wege, um Karriere als Geschäftsmann, Tüftler oder Künstler zu machen. Denn dies sind die Beschäftigungszweige, in denen man ihn häufig antreffen wird. Grundsätzlich ist er ein gern gesehener Gast, der bei allen gut ankommt. Überschreitet er jedoch diesen speziellen Punkt, an dem er anfängt, Späße auf Kosten anderer zu machen, katapultiert er sich sehr schnell ins Aus. Auch wenn er eher der Spaßvogel und Tausendsassa ist, nimmt er die Ehe sehr ernst und ist ein treuer und ehrlicher Partner.

Der Büffel

Der Büffel entspricht dem westlichen Sternzeichen Stier. Doch stimmen die Charaktereigenschaft nicht vollständig überein. Die Ähnlichkeiten sind jedoch unübersehbar. Zusammenfassend können folgende Eigenschaften beschrieben werden:

  • geduldig
  • zuverlässig
  • treu
  • zielstrebig
  • logisch
  • ausdauernd
  • fleissig
  • belastbar

Dem Büffel wird das Element Erde sowie die Zeit zwischen 1 und 3 Uhr nachts zugeordnet. Folgende Jahre werden dem Büffel zugeordnet: 1901, 1913, 1925, 1937, 1949, 1961, 1973, 1985, 1997, 2009, 2021.

Ordnung muss sein

Für den Büffel gibt es nicht schlimmeres als etwas Begonnenes nicht zu einem Abschluss zu bringen. Dies trifft auch zu, wenn das Vorhaben etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt als ursprünglich veranschlagt. Doch der Büffel ist nicht wirklich darauf erpicht, neue Erfahrungen zu machen oder ein neues Projekt zu realisieren. Ihm ist es viel wichtiger, die Dinge, die er gerade in Bearbeitung hat oder die Errungenschaften, die er gemacht hat, in trockenen Tüchern zu behalten und sie für einen langen Zeitraum zu stabilisieren. Nichts erschrickt ihn mehr als schnelle und unvorhergesehene Veränderungen. Derartige Ereignisse schmeißen ihn vollständig aus der Bahn. Im Anschluss benötigt er lange Zeit, um wieder “ins Lot” zu kommen.

Auch hinsichtlich der Hierarchie muss für den Büffel eine gewisse Ordnung bestehen. Denn es kann nur einen Befehlshaber geben. Und das ist er! Gerne hat er das letzte Wort. Schnell kann er in Auseinandersetzungen mit Kollegen, seiner Partnerin und auch seinen Kindern geraten. Dies birgt ein gewisses Konfliktpotenzial. Jedoch ist er dank seiner Intelligenz und seiner Zielstrebigkeit für gewöhnlich in der Lage, Konflikte relativ schnell beizulegen. Auch wenn er dadurch wieder das letzte Wort hat!

Der Büffel begegnet dem Leben und allen Lebewesen mit Respekt. Dadurch sind auch Wortgefechte mit ihm keine unangenehmen, sondern eher sachliche Angelegenheiten. Denn Büffelgeborene sind grundsätzlich an der Aufklärung von Ungereimtheiten interessiert. Daher versuchen sie, Licht in jedes Dunkel zu bringen. Muss etwas aufgeklärt werden, geht er mit einer unglaublichen Präzision und Zielgerichtetheit darauf los. Diese ruhige, zielstrebige und kompetente Art macht ihn zu einem guten Vorgesetzten, der für alle Belange seiner “Untergebenen” ein offenes Ohr hat. Gemeinsam ist mit ihm immer eine Lösung zu finden. Allerdings ist er auch der Typ, der am besten in routinierten, immer wiederkehrenden Abläufen seine Arbeit verrichten kann. Je fester das Reglement gestrickt ist, an das er sich halten muss, desto wohler fühlt er sich.

Freundschaften – ein Leben lang

Dem Büffelgeborenen geht nicht über die Freundschaft. Wer ihn als Freund hat, kann sein restliches Leben lang auf ihn zählen. Nicht, weil sie ständig zusammen sind oder sich in regelmäßigen Abständen zum Bier treffen. Nein, einfach, weil er sich jeder engen Freundschaft verpflichtet fühlt. Er hat keinen großen Freundeskreis. Doch der kleine Kreis, der ihn umgibt, ist exklusiv und extrem loyal. Selbiges gilt selbstverständlich auch anders herum. Der Büffel lässt einen niemals im Stich.

Familienleben – Nicht ganz einfach

So sehr die Ordnungsliebe des Büffels sich im Berufsalltag positiv niederschlägt, so nachteilig kann es sich im Familienleben auswirken. Denn auch dort möchte er nicht auf die Ordnung verzichten. Und zwar nach seinen Vorstellungen. Alleine die Idee, er könnte sein Zepter, seinen Herrscherthron abgeben, ist irrwitzig. Eine entsprechend strenge Erziehung der Kinder kann vorausgesetzt werden. Auch sie müssen sich der Routine und der widerspruchslosen Durchführung der väterlichen Anweisungen beugen. Selbiges gilt für die Gattin.

Das gesellschaftliche Leben des Büffels

Nein, das gesellschaftliche Parkett ist nicht sonderlich beliebt beim Büffel. Er muss sich nicht ins Getümmel stürzen, um Spaß zu haben. Ihm ist der private Rahmen lieber, in dem er jeden kennt. Hier kann er sich richtig ausleben und zum “Lebemann” werden. Das liegt aber auch daran, dass er seine Seele nicht auf der Zunge trägt und sich neuen Bekanntschaften eher langsam öffnet. Manchmal braucht es halt seine Zeit, bis er jemandem wirklich vertrauen kann. Man soll ja nichts überstürzen.

Die Büffel-Frau und ihre besten Eigenschaften

Die bereits genannten grundlegenden Eigenschaften des Büffels findet man selbstverständlich auch bei der Büffel-Frau wieder. Finden wir in einem Haushalt eine resolute Dame, die klar und deutlich das Zepter schwingt, den Haushalt tadellos im Griff hat und unmissverständliche Befehle an den Rest der Familie verteilt, dann haben wir es zweifellos mit einer Büffel-Frau zu tun. An ihre Seite gehört ebenso zweifellos ein starker, standfester Partner, der sich des eigentlichen Begriffes würdig erweisen kann. Es versteht sich von selbst, dass die Büffel-Frau sich stets schützend und gleichzeitig wohlwollend vor ihre Familie, aber auch ihre Freunde stellt. Nicht nur in ihrem eigenen Haushalt, auch auf der Arbeit brilliert sie mit logischem und praktischem Wissen. Eigentlich ist sie in allen Bereich des Alltags bestens bewandert, auch im handwerklichen. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn es einmal nicht nach ihren Plänen läuft. Dann ist es am besten, die Schultern hoch zu ziehen, sich die Ohren zu zuhalten und schnell und weit zu laufen. Denn ihre Wutausbrüche sind in ihrem direkten Umkreis gefürchtet.

Der Büffel-Mann oder der stets Verantwortliche

Nein, diesen Part lässt er sich nicht nehmen. Wenn einer die Verantwortung schon übernehmen muß, dann selbstverständlich er. Er liebt es, die Position des Vorgesetzten inne zu haben und Aufgaben zu verteilen.  Dabei verlangt er absolute Präzision. Wird diese Erwartung nicht erfüllt, kann es zu heftigen Wutausbrüchen kommen. Diese können recht häufig vorkommen. Er ist halt feurig, der Büffel-Mann. Seine Untergebenen können in diesem Fall nur eines tun – ihm aus dem Weg gehen. Zu Hause, im Kreise seiner Familie jedoch ist der Büffel-Mann in der Lage, auch einmal einen Gang runter zu schalten. Frau und Kinder bedeuten ihm alles, weshalb er sich auf rührende Weise um seine Lieben kümmern kann.

Der Büffel und die Frauen
Sein Motto könnte lauten: “Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.”, denn er lässt sich außerordentlich viel Zeit, um sein zukünftige Partnerin kennenzulernen. Der Grund dafür ist offensichtlich: Der Wunsch nach Sicherheit und Ordnung, aber auch Stabilität bringt ihn dazu, die neue Partnerin auf Herz und Nieren zu prüfen. Stimmen nicht alle Anforderungsprofile überein, gibt es kein Zusammenkommen. Denn auch Konsequenz gehört zu seinen grundlegenden Eigenschaften. Der Ideale Partner des Büffels ist der Hahn. Auch mit dem Hund gibt es viele Übereinstimmungen. Der Drache hingegen ist ein absolutes No-Go, da nicht viele Gemeinsamkeiten vorhanden sind.

Der Drache

Der Drache ist sehr erdgebunden, was seiner Zuordnung zum Element Erde entspricht. Seine zugeordnete Tageszeit liegt zwischen 7 und 9 Uhr vormittags. Die damit verbundene Jahreszeit ist der Spätsommer. Würde man ein Equivalent zum westlichen Horoskop schaffen wollen, würde man den Löwe wählen. Beide weisen die gleichen, charakteristischen Eigenschaften auf: edel, großzügig, sehr charismatisch, hartnäckig, mächtig, impulsiv, enthusiastisch. Wie auch in der westlichen Astrologie können sich diese Eigenschaften unterschiedlich verteilen und auch unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Zum Drachen gehören die Jahre 1904, 1916, 1928, 1940, 1952, 1964, 1976,1988, 2000, 2012, 2024.

Der Drache – Kein gewöhnlicher Durchschnitt

Würde man sich diesem Impuls hingeben, könnte man auf die Idee kommen, den Löwen mit dem Tiger zu vergleichen. Denn es sind so einige ähnliche Ansätze in beiden Persönlichkeiten vorhanden, insbesondere wenn man sich ihr präsentes Auftreten betrachtet. Ihm ist es sehr wichtig, wie seine Persönlichkeit auf die Umgebung wirkt und wie er seinen Machtanspruch festigen bzw. ausbauen kann. Denn diese beiden Themen sind für ihn überaus wichtig. Im Gegensatz zum Tiger jedoch empfindet der Drache eine Verpflichtung gegenüber seinen Untergebenen. Dies bezieht sich auf alle Lebensbereiche. Aus diesem Pflichtbewusstsein heraus wird er sich stets um “seine” Leute kümmern. Auch wenn der Drache noch so viel Macht besitzt – er käme niemals auf die Idee, diese auszunutzen. Denn er legt sehr viel Wert darauf, mit der Macht sorgfältig, verantwortungsvoll umzugehen. Er behandelt “seine” Leute, wie er selber auch behandelt werden möchte: Edel und zuvorkommend.

Der Drache und die Arbeit

Arbeit ist ein Betätigungsfeld des Drache, in dem es sorgfältig vorgehen muss. Denn er ist nicht nur gekommen, um die Arbeit zu erledigen. Hindernisse gilt es zu beseitigen. Unklarheiten müssen geklärt werden. Es ist nicht so, dass es tatsächlich alles seine eigene Arbeit ist, die er verrichtet. Doch er verspürt den Drang, die Arbeit zu erledigen, und zwar sofort oder wenigstens so schnell wie möglich. Da er dies zu seiner Passion erwählt hat, ist es nicht sinnvoll, sich ihm in den Weg stellen zu wollen. Wie gesagt: Hindernisse werden beseitigt. Nichts und niemand kann ihn an der Erfüllung seiner Pflicht hindern. Leider kann ihn diese Eigenschaft manchmal auch betriebsblind machen, so dass er vollkommen am Ziel vorbei schießt.

Der Drache und die Freiheit

Drachen haben kein Problem damit, wenn sie in ihrem Leben auch einmal für eine Phase alleine durch die Welt gehen. Freiheit und Unabhängigkeit sind zwei Dinge, die sie sich unbedingt bewahren möchten. Ständig kommen ihm neue Ideen, Aktionen, die “man unbedingt einmal gemacht haben muss”. Auch wenn diese Floskel abgedroschen klingt, so ist der Drache doch tatsächlich jemand, der sie ernst nimmt und seine spontanen Ideen auch umsetzt. Doch Vorsicht: Wer versucht, ihn aufzuhalten, wird feststellen müssen, dass dies nur zu lautstarken, eventuell sogar handgreiflichen Auseinandersetzungen führt. Besser, man lässt ihn sich austoben.

Die ruhige Seite des Drachen

Sowohl auf der Arbeit, als auch im privaten Umfeld kann es durchaus passieren, dass der Drache sich eine Auszeit nimmt. Das bedeutet nicht, dass er zu diesem Zweck seine Lieben im Stich lässt. Nein, sie sollen ihn nur für eine bestimmte Zeit in Ruhe lassen. Bekommt er diese Rückzugsmöglichkeit jedoch nicht, ist er nicht der brüllende Drache, sondern der, der die Konsequenzen zieht, sein Packel packt und tatsächlich geht. Das sofortige Aus für jede mögliche Partnerschaft.

Wer eine Partnerschaft mit ihm eingehen möchte, sollte selber eine starke Persönlichkeit sein. Denn nur einen starken Partner kann er auch an seiner Seite akzeptieren. Allgemein gesehen ist er eher ein unberechenbarer Partner, der sich mit seiner Sprunghaftigkeit dennoch nicht nur Feinde macht. Allerdings kann ihm niemand vorhalten, er hätte mit offenen Karten gespielt. Denn diese Spielweise beherrscht er am besten, schließlich hat er ja nichts zu verbergen.

Die Drache-Dame und die Menschen, die sie umgeben

Sie ist sehr selbstsicher und eine optische Schönheit. So überrascht es nicht, dass sie sich vor Komplimenten gar nicht mehr retten kann. Ihre Grundeinstellung lautet:” Was die anderen können, kann ich selbstverständlich auch.”. Gegenworte mag sie allerdings gar nicht hören. Die Klarstellung dieses Faux pas könnte auch ein wenig lauter werden. Ja gut, sie ist des öfteren sehr aufbrausend. Dennoch ist sie eine gute Führungskraft. Sie hat ein Ohr für die Belegschaft. Auch wenn sie manchmal sehr aufbrausend sein kann, so hat sie stets ein offenes Ohr. Sei es bei Problemen mit der Arbeit , innerhalb der Familie oder im Freundeskreis, für den engen Kreis um Sie herum sind sie immer da. Für diesen lässt sie auch ihre Maske herab und zeigt ihr wahres Gesicht.

Der Drache-Mann und seine Lieblingsmenschen

Obwohl man durchaus sagen könnte, dass die Liebe etwas lebensnotwendiges für den Drache-Mann ist, gehört er nicht zu den treuesten Seelen. Er lässt sich gerne von neuen Menschen in seinem Leben inspirieren, sodass er mal zu der einen, mal zu der anderen Versuchung tendiert. Wird es in Liebesangelegenheiten jedoch ernst, bleibt von seinem selbstbewussten, selbstherrlichen Verhalten nicht mehr viel übrig. In diesen Augenblicken trägt er mit einem Mal eine Schüchternheit zu Tage, die man von ihm einfach nicht gewohnt ist. Eines jedoch sollte man grundsätzlich vermeiden: Den Drache-Mann zu verärgern! Wir sollten uns daran erinnern: Drachen können sehr, sehr laut brüllen, wenn ihnen etwas nicht in den Kram passt.

Der Hahn

Im Hahn treffen wir auf einen Charakter, der mutig, kämpferisch, stolz, fleissig, selbstbewusst, einfallsreich, treu und überaus loyal ist. Ihm zugehörig sind das Element Metall sowie die Tageszeit 17 bis 19 Uhr. Man kommt nicht umhin, Vergleiche zu den westlichen Sternzeichen Steinbock und Stier zu machen. Die Jahre, die im Zeichen des Hahns standen, sind 1909, 1921, 1933, 1945, 1957, 1969, 1981, 1993, 2005, 2017, 2029.

Der Hahn als Persönlichkeit

Wird jemand gesucht, um eine Führungsposition zu bekleiden, so ist man gut beraten, einen Hahn auszuwählen, denn er ist hierfür prädestiniert. Des weiteren kann er Menschen sehr gut von etwas überzeugen. Damit ist er allerdings noch kein Verkäufer oder Versicherungsvertreter. Selbstsicher, wie er ist und sich auch gerne in der Gesellschaft gibt, fällt es ihm nicht schwer, Freunde zu finden bzw. Menschen, die ihn mögen und respektieren. Denn alleine sein Auftreten kann sehr imponierend sein. Doch nicht nur deshalb wird der hahn geschätzt. Ganz besonders ist man ihm dankbar, dass er ehrlich, aber diplomatisch seine Meinung vertritt. Er vertritt diese ruhig und sachlich, ohne persönlich zu werden. Sicherlich ist seine Meinung nicht für alle akzeptabel. Aber seine diplomatische Weise macht eindeutig klar, dass es sich bei dem Gesagten ausschließlich um seine eigene Meinung, nicht aber Kritik handelt.

Der Hahn hat einen starken Hang zum Perfektionismus. Damit macht er es weder sich selber noch seinem Umfeld sehr leicht. Sicherlich ist er sehr eifrig und fleißig, um dieses Ziel zu erreichen. Doch kommt auch er nicht um Misserfolg drum herum. Diese jedoch spornen ihn zu noch besserer, höherer Leistung an.  Denn es ist ihm ein Bedürfnis, sich stetig beweisen zu müssen. Mit dieser Eigenschaft verschafft er sich an jedem Arbeitsplatz die notwendigen Pluspunkte, um in der Führungsriege Aufmerksamkeit zu erhaschen. Wie soll man anders in die richtige Richtung, nämlich in Richtung Beförderung, gehen können.  Den Perfektionismus fordert er übrigens nicht von den Mitarbeitern ein, jedenfalls nicht in der drastischen Form, in der er seine Arbeiten abliefert. Doch “normal” perfekt darf eine Arbeit schon sein.

Anpacken kann er – der Hahn

Ja, dies ist ein Lob, das ihm zurecht zusteht. Tatkraft sowie Arbeit sind für ihn keine Fremdwörter. Im Gegenteil – er setzt sie sofort um, wenn dies von ihm verlangt wird. Ganz besonders, wenn Hilfe und Unterstützung von Freunden, Verwandten und natürlich der Familie benötigt wird. Dann ist er der Erste, der zur Stelle ist. Er kann sowohl im Privaten wie auch im Berufsleben sehr gut im Team arbeiten. Dort bekleidet er oft, wie selbstverständlich, die führende, leitende Rolle.

Selbstbewusster Hahn
Ja, er kann zurecht stolz auf sich sein. Aus diesem Grunde fordert er die Bewunderung seiner Person unausgesprochen ein. Gibt man ihm positive Resonanz, kann er dadurch seine Kräfte regenerieren. Neue Projekte stehen ohnehin ständig bei ihm in Warteposition.

Der Hahn und seine Familie
Er ist ein wahrer Familienmensch. Es ist sein Größtes für seine Familie zu ordnen, organisieren und zu planen. Dies alles meistert er souverän und ist sich der Anerkennung seiner Familie gewiss.

Der Hahn und die Liebe
In der Liebe ist der Hahn risikoreich und kämpferisch. Hat er sich ein Ziel gesetzt, muss er erreicht werden, damit er wieder zur Ruhe kommen kann. Allerdings stellt es sich heraus, dass er ein äußerst eifersüchtiger Zeitgenosse ist, der die volle Aufmerksamkeit in Punkto Liebe erwartet und einfordert. Ginge es nach ihm, würde er aufopfernd und behütend vierundzwanzig Stunden am Tag um den Partner herum flattern, um diesen nicht einen Augenblick missen zu müssen. Und genau dies fordert er ebenfalls vom Partner ein. Dies kann doch zu gewissen Problem führen, wie man sich vorstellen kann.

Die Hahn-Frau

Die Hahn-Frau ist sehr gesellig und liebt es, sich unter das Volk zu mischen. Denn sie diskutiert liebend gerne. Sie hat klare, harte Argumente und Einstellungen, die sie vehement und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen auch vertritt. Damit schafft sie sich aber nicht nur Freunde. Denn nicht jeder kann mit dem losen Mundwerk einer Frau problemlos umgehen. Für dieses vorlaute Vorgehen heimst sie nicht immer Lorbeeren ein. Doch wird sie es im Laufe der Zeit lernen und nicht mehr so häufig in die Fettnäpfchen treten.

Eigentlich liebt sie es harmonisch, was aber aufgrund ihrer schnellen Zunge auch in der Familie nicht immer umsetzbar ist. Dennoch bemüht sie sich rührend um Ehemann und Kinder.

Der Hahn-Mann

Für ihn gibt es nichts Schöneres, als im Mittelpunkt zu stehen. Selbstverständlich nimmt er dabei auch gerne die Führungsposition ein. Dazu muss er nicht gezwungen werden. Denn auf diese Weise kann er beweisen, dass er der Beste und auch der Mutigste ist. Er ist als guter Ehemann, Vater und Liebhaber bekannt. Für die Familie hat er immer Zeit. Dies gilt auch für gute Freunde. Die Freundschaft mit ihm ist etwas Wertvolles, das es sich zu erhalten gilt und vor allem – lohnt! Er liebt es, sich um die Freunde zu kümmern, ihnen zu helfen. Ist ein Freundschaftsabend einmal nicht so toll angelaufen, wird er es sein, der daraus noch einen super-tollen Abend macht. Nicht, weil er gerne einen solchen verleben möchte, sondern weil er möchte, dass seine Freunde einen so tollen Abend mit ihm erleben können. Ohne Gesellschaft würde der Hahn vermutlich eingehen, wie eine vertrocknete Pflanze.

Der Hase

Eigentlich ist der Hase ein sehr verträgliches Tierzeichen, warmherzig, ruhig und sensibel, häuslich, ehrlich, treu und mitfühlend. Eigenschaften, die anderen Tierzeichen ziemlich fehlen. Mit den zu ihm gehörenden Element Holz ist er ein Tier des Frühings, des Wachstums, des Erkundens. Ihm gehören die Morgenstunden zwischen 5 und 7 Uhr. Ihm ist die Krebs-Mentalität des westlichen Horoskops als Entsprechung gegeben. Möchte man ihn nach seinem Lebensmotto fragen, so dürfte es lauten “Eile mit Weile”, “Faß mich bloß nicht an” und “Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste”. Tja, es gibt halt eines für jede Lebenssituation.

Was macht den Hasen aus?

Wer kennt ihn nicht, diesen Menschen, der ausschließlich in der zweiten oder besser noch in der hintersten Reihe zu stehen scheint? Genau so sind die Hasen, bloß nicht auffallen, immer um das eigene Wohl bedacht. Nein, das soll nicht heißen, dass sie nicht für andere da wären oder nicht hilfsbereit sind. Ganz und gar nicht. Doch ist Gefahr im Verzug, sind sie die ersten, die den schützenden, heimischen Bau erreichen. Dort sind sie eigentlich auch am liebsten. Denn an diesem Ort, den sie kreativ eingerichtet und dekoriert haben, sind sie am besten in der Lage, ihre Kräfte zu regenerieren. Sicherlich liebt der Hase die Geselligkeit. Doch ist er sich sicher, dass man diese daheim genauso gut genießen kann wie in einer Kneipe, einem Café oder ähnlichem. Schließlich mag er es überhaupt nicht, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren und eventuell sogar zu profilieren. Diese Art der gesellschaftlichen Ereignisse empfindet er als sozialen Stress, welchen er nach besten Kräften zu vermeiden weiß. Allgemein gesagt, weicht er jeglichem Stress am liebsten aus. Da er sein Zuhause als den optimalen Platz für sich auf der Welt empfindet, weiß man sofort, wo man ihn finden kann, wenn es wieder einmal “rund” geht.

Keiner ist so einfühlsam wie der Hase
Wer jemanden braucht, dem er ein Geheimnis anvertrauen kann, der sollte sich sofort an den Hase in seiner Umgebung wenden. Denn dieser kann schweigen wie ein Grab. Auch bei Sorgen aller Art ist er der beste Zuhörer und “Versteher”, den man sich wünschen kann. Allerdings sollte man ihn dabei nicht überfordern. Darf man nicht vergessen – Stress ist nicht mit dem Hasen vereinbar. Aber bitte immer vorsichtig anklopfen, denn der Hase ist ein Träumerle. Da wäre ein unsanftes Wecken wirklich unschön.

Ein Mensch mit Köpfchen
Niemals wird man erleben, dass der Hase etwas tut, was er nicht vorher intensiv überlegt hat. Er ist der Typ, der von jeder Angelegenheit eine Pro- und Contra-Liste macht. So ernsthaft sie auch bei den kleinsten Alltagsangelegenheiten dabei sind, so sensibel und empfindsam gehen sie mit diesen auch um. Doch er muss aufpassen. Denn genau diese Eigenschaften machen es anderen Menschen leicht, ihn mehr oder weniger auszunutzen.  Eigentlich ist der Hase sein ganzes Leben damit beschäftigt, sich einen Schutzpanzer zu zulegen bzw. diesen aufrecht zu erhalten. Nur so ist es ihm möglich, sein empfindsame Seele vor der “Welt da draußen” zu schützen. Leider bedeutet dieser Schutzpanzer oft, ein wortwörtliches “in sich hinein fressen”. Dies wiederum ist der Gesundheit abträglich. Doch reagiert der Hase sehr gut auf Homöopathie, Akupunktur bzw. Tuina (Traditionell chinesische Massage) und Meditation. Somit hat er einige sehr gute Gegenmittel gegen die “Welt da draußen” in der Hand.

Kein Leben ohne die Liebe
Es vergeht kein Tag, an dem der Hase nicht gründlich über die Liebe nachdenkt. Dabei ist es egal, ob er noch nicht in einer festen Beziehung gebunden ist oder er bereits eine treue Partnerin an seiner Seite weiß. Wie der Hase aber so ist, geht er auch dieses “Projekt” mit Ruhe und Bedacht an. Da der Hase sehr zärtlich und liebevoll veranlagt ist, bevorzugt er entsprechend auch eine so geartete Liebesbeziehung. Schnelle und vielleicht verhängnisvolle Affären sind so absolut nicht sein Ding!

Die Hasen-Frau und die Männer – kein leichtes Unterfangen

Sicherlich ist sie niemand, der sich kopfüber ins Vergnügen stürzt. Jedoch ist es eine ungelogene Tatsache, dass sie sehr gut bei den Männern ankommt. Dies liegt vor allem an ihrer ruhigen und zugleich schüchternen Ausstrahlung. Zudem werden ihr geheimnisvolle Augen nachgesagt, welche die Männer sowieso in ihren Bann ziehen. Ansprüche stellt eine Hase-Frau nicht. Das Einfachste ist für sie gut genug. Gemütliche, romantische Abende mit dem Liebsten hingegen sind ihr ein und alles. Gerne lässt sie sich hierzu die eine oder andere Überraschung einfallen. Ist die Beziehung stabil, liebt die Hase-Frau mit Leidenschaft und Hingabe. Kriselt es jedoch oder wird die Beziehung gar vom Mann verlassen, kippt die Häsin einfach um !. Die Luft ist raus, die Welt versinkt in Grau. Sie aus diesem Schneckenhaus wieder hervorzuholen, ist eine ganz schön große Herausforderung.

Der Hase-Mann und die Damenwelt

Genießen kann er, der Hase-Mann. Doch nicht nur in der Liebe genießt er alle Vorzüge, Überraschungen und was seine Frau sonst noch auf Lager hat. Auch in der Küche kann er als Gourmet und Anhänger aller Gaumenfreuden brillieren. Doch er legt Wert auf ein harmonisches Zusammenleben. Streit, egal aus welchen Gründen, mag er gar nicht leiden. In solchen Momenten zieht er sich gerne zurück. Auch als Streitschlichter mag er nicht agieren. Diese Verlustängste ziehen sich durch sein gesamte Leben und auch durch sein Lebensbild. Daher ist es nicht ganz einfach, den Hasen davon zu überzeugen, dass seine Auserwählte ihn nicht beim kleinsten Streit wegen eines anderen verlassen wird. Selbst als verheirateter Mann kann er diese Ängste, die tief in seinem Inneren schlummern, nicht abschalten.

Der Hund

Fragen wir uns, wie wir uns den Hund vorstellen, tauchen sofort die folgenden Attribute vor dem geistigen Augen auf: mutig, treu, hartnäckig, vertrauensvoll, engagiert, zuverlässig, aufmerksam. Die Tageszeit des Hundes liegt zwischen 19 und 21 Uhr. Das zugeordnete Element ist das Metall. Fragt man sich, mit welchem westlichen Sternzeichen der Hund Ähnlichkeit haben könnte, so fallen einem eigentlich nur zwei Sternzeichen ins Auge: Wassermann und Widder. Seine zugeordnete Tageszeit fällt in die Doppelstunde von 19 bis 21 Uhr. Der Hund ist dem Metall zugeordnet. Sucht man ein äquivalentes Sternzeichen des westlichen Horoskops, so wird man beim Wassermann und Widder anhalten. Folgende Jahre wurde zu den Jahren des Hundes ernannt: 1910, 1922, 1934, 1946, 1958, 1970, 1982, 1994, 2006, 2018, 2030.

Die Persönlichkeit des Hundes

Die Hunde sind, wir kennen es bereits bei dem tatsächlichen Tier, die treuesten Freunde, die man sich nur wünschen kann. Haben sie einen Menschen wirklich ins Herz geschlossen, werden sie sich für einen langen, langen Zeitraum bis aufs Äußerste für ihn einsetzen und für ihn da sein. Steht diese Freundschaft auf der Kippe, so werden sie lange darum kämpfen. Es fällt ihnen schwer, einen geliebten Freund ziehen zu lassen. Der Hund ist den Menschen gegenüber äußerst skeptisch. Er betrachtet sie durch eine Schwarz-Weiß-Brille: Entweder sind sie gut oder sie sind schlecht. Dazwischen gibt es für ihn keinen Spielraum. Jede neue Bekanntschaft wird erst einmal genauestens unter die Lupe genommen, ja förmlich durchleuchtet. Aufgrund seiner Skepsis genügt ein kleiner Verdacht, dass sein Gegenüber nichts Gutes im Schilde führt und schon geht der Hund in Deckung, macht die Scheuklappen runter und bleibt dort hinter verborgen.

Der Hund ist eher ein pessimistisch eingestellter Weggefährte. Hat er einen wenig selbstbewussten Partner an seiner Seite, kann diese Einstellung schnell auf diesen abfärben, denn er ist diesbezüglich wirklich sehr dominant. Dennoch zeugen sie mit ihrer Zähheit und ihrem Kampfgeist von starker Willenskraft. Sie hörten erst dann auf, ein Ziel zu verfolgen, wenn sie es erreicht haben.

Ein Freund kurzer Worte
Langes Geschwafel wird man vom Hund niemals hören. Er liebt es, sich klar, deutlich und insbesondere knapp auszudrücken. Auf diese Weise macht er sich nicht zu bevorzugten Redner. Dennoch liebt er die Diskussion, wobei er seine Intelligenz hervorragend zum Ausdruck bringen kann.

Generell hat der Hund kein Problem sich unterzuordnen. Jedoch geht dies nur solange gut, wie der vermeintlich Übergeordnete nach den gleichen Wertvorstellungen lebt. Ist dies nicht der Fall, macht der Hund schnell kehrt. Dennoch beweist er stets Standhaftigkeit und hält mit seiner Meinung, die er gut zu verteidigen versteht, nicht hinter dem Berg.

Der Hund und die Liebe
Niemals würde der Hund seine tiefen Gefühle offen zur Schau tragen. Doch hat er sich erst einmal offenbart, tut der Partner gut daran, ihn mit Zärtlichkeiten und auch seelischen Streicheleinheiten zu überhäufen. Eine Maßnahme, die der Hund zum Wohlfühlen benötigt. Dann ist für ihn auch der verregnetste Regentag ein Tag voller Sonnenschein. Nach außen hin jedoch ist er ein kontrollierter, distanzierter und kühler Typ. Im Inneren jedoch kann er eigentlich schon gar nicht mehr an sich halten und möchte das Ziel seiner Begierde nur noch “erlegen”. Sollte sich diese spröde zeigen, so hat er mit Sicherheit einen Plan B in der Tasche, mit dem er sich erneut an das ausgewählte “Opfer” der Begierde heranpirschen wird. Geduldig ist er, das muss man ihm lassen. Allerdings kann er sich eventuell des einen oder anderen Spielchens zwischendurch nicht ganz erwehren.

Es ist eindeutig, dass dem Hund ein kontrolliertes, vorsichtiges Handeln, das zum Erfolg führt, am besten behagt.

Die Hunde-Frau

Sie trägt die Maske der Eingebildetheit und der Launenhaftigkeit vor sich her. Durchkreuzt nur ein einziger kleiner Fehler des Partners ihre Pläne, ist sie sofort auf der Palme und weigert sich stundenlang, wieder herunter zu kommen. Wer sie jedoch versteht, wird sie als fröhliche, muntere Partnerin erleben, die scheinbar kein Wässerchen trüben kann. Sicherlich liebt sie die Gesellschaft anderer Menschen. Selbst mit vollkommen fremden Menschen kann sie sich bestens unterhalten, was sehr zur gegenseitigen Freude beiträgt. Komplimente und Bewunderung kann sie ohne Ende dabei für ihre Unkompliziertheit genießen. Trotzdem ist sie keine Luxus-Frau. So etwas braucht sie nicht, um glücklich zu sein. Ihr imponieren Geschenke, die von Herzen kommen.

Der Hunde-Mann

Für ihn gibt es nichts Schlimmeres auf der Welt als Ungerechtigkeiten. Ständig fühlt er sich dazu berufen, dagegen an zu kämpfen, auch für seine Freunde. Er ist ein sehr fürsorglicher, großzügiger Mensch, der sich gerne um seine Lieben kümmert. Kleine Geschenke, die von Herzen kommen, sind für ihn eine Selbstverständlichkeit. Deshalb macht er sich auch oft Gedanken um diese Fragestellung. Fühlt er sich in seiner Umgebung wohl, ist er der lässige und lustige Gefährte, den sich viele für ein unbeschwertes Leben wünschen. Diesen Eindruck hinterlässt er auch im Freundeskreis. Sicherlich dauert es bei ihm ein wenig länger, bis er die Partnerin fürs Leben gefunden hat. Schließlich muss er sie doch erst auf Herz und Nieren prüfen, ob sie auch tatsächlich das Zeug hat, an seiner Seite zu bestehen. Hat sie diese Hürde jedoch genommen, hat sie damit auch den Hauptpreis, nämlich einen überaus loyalen und liebevollen Partner, gezogen!

Das Pferd

Versuchen wir, dem Pferd ein westliches Sternzeichen zu zuordnen, so landen wir bei dem Löwe genauso wie bei der Waage. Das dazu gehörige Element ist das Feuer und das spürt man in jeder Faser dieser Menschen. Von den folgenden Charaktereigenschaften werden sie vorwiegend beseelt: Edel,lebenslustig, wild, liebenswürdig, unabhängig, offen, gesellig und fröhlich. Wie könnte es auch anders sein: Das Pferd wird dem Element Feuer zugeordnet, welches es vortrefflich vertritt. Die Tageszeit, die vom Pferd eingenommen wird, liegt zwischen 11 und 13 Uhr. Folgende Jahre tragen das Zeichen des Pferdes: 1906, 1918, 1930, 1942. 1954, 1966, 1978, 1990, 2002, 2014, 2026.

Durch welche Eigenschaften besticht das Pferd?

Was wirklich jedem auffällt, ist das elegante, souveräne Auftreten, das mit einer großen Portion Wildheit und Lebenslust kombiniert ist. Doch sind auch Disziplin, Unbändigkeit, Freiheit, Macht und Edelmut offensichtlich vorhanden. Auch wenn das Pferd es gar nicht beabsichtigt, kann es passieren, dass es andere Tierzeichen, die sich nicht so souverän präsentieren können, problemlos in die hinteren Reihen befördert. Trotz dieser Starauftritte ist das Pferd ein liebenswerter Begleiter, mit dem es niemals langweilig wird. Denn eigentlich hat das Pferd viel Sinn für die anderen, solange man ihm seine Freiheiten lässt. Diese können allerdings ab und an direkt herausgeschossen kommen, sodass sie für den Empfänger nicht einfach zu verdauen sind. Aber so ist es halt, das Pferd, frisch, natürlich und gnadenlos direkt. Aber nicht, weil es gemein sein möchte, sondern nur, weil es sich einfach keine Gedanken darüber macht. Dafür ist seine Zeit zu schade.

Vorsicht – Eitelkeit
Ja, das Pferd weiß über seine Fähigkeiten und seine Ausstrahlung durchaus bestens Bescheid. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es oftmals arrogant und hochnäsig daher kommt. Denn es trägt seine Fähigkeiten ja bewusst zur Schau. Doch lässt es sich von seinen Mitmenschen, die dies eventuell zu bemängeln wagen, überhaupt nicht beeindrucken. Mag der Höhenflug für das Pferd selber auch sehr angenehm sein, ist dies für seine Mitstreiter nicht immer der Fall. Denn auf diesem Flug macht das Pferd Versprechungen, die es beim besten Willen nicht halten kann. Und uneingelöste Versprechen sind nicht sonderlich beliebt.

Doch was macht ein Pferd, wenn zu viele Hindernisse im Wege stehen? Nein, ganz richtig, es kann einfach nicht alle überspringen. Deshalb wird es sich, wenn es hart auf hart kommt, leise, aber beständig aus dem Staub machen. Schließlich gibt es so viele andere Dinge auf der Welt, die interessant genug für das Pferd sind.

Das Pferd – unfehlbar?

Ja, es hört sich wieder nach dem Höhenflug an. Doch ist es einfach so, dass Menschen, die sich näher mit dem Pferd einlassen, eben wissen müssen, dass Pferde NIEMALS Fehler machen. Also gibt es auch nichts, wofür es sich zu entschuldigen lohnt. Allerdings liegt diese Fehlerlosigkeit darin begründet, dass das Pferd die Schuld stets dem anderen zuschiebt. Dies bleibt oft unbemerkt, da das Pferd fantastisch argumentieren und diskutieren kann. Oftmals hat sein Diskussionspartner gar keine Chance. Das Pferd ist am Leben interessiert und liebt das Lernen. Hat das Pferd eine Lektion erlernt, so macht es sich sofort auf die Suche nach der nächsten. Das Motto des Pferdes: “Man ist nie zu alt zum Lernen.”.

Das Pferd und seine Mitmenschen
Wer sich mit einem Pferd einlässt, sollte sich darauf einstellen, dass es immer wieder zu spontanen Entschlüssen kommen kann. Diese werden aber nicht demokratisch entschieden. Denn es kann nur einen geben, der das Sagen hat. Naja, und in den Augen des Pferdes kann dies auch tatsächlich nur einer sein! Auch, wenn es dafür mit dem Kopf durch die Wand muss.

Das Pferd und die Liebe
Wer jemanden kennt, der in der Liebe stets die ganze Aufmerksamkeit einheimsen muss, der ist bestimmt mit einem Pferd bekannt. Es möchte die Aufmerksamkeit ganz einfach nicht mit jemand anderem teilen. Nicht einmal mit seinem Partner. Das bedeutet aber nicht, dass das Pferd in einer Partnerschaft einfach alles für seinen Partner tun würde. Dieser wird förmlich auf Händen getragen. Denn für ein Pferd ist Liebe, Zuneigung und gegenseitiges Vertrauen extrem wichtig. Auch oder gerade obwohl es so viel Aufmerksamkeit für sich in Anspruch nimmt.

Die Pferde-Frau

Wie sie es macht, ist fast unbegreiflich. Doch die Pferde-Frau hat einen so guten Riecher, dass sie Situationen ganz genau einschätzen kann und dadurch immer das richtige Urteil abgibt.  Wer sich mit einer Pferde-Frau einlässt, sollte wissen, dass sie ein Wildpferd ist, das nicht zu stark gezügelt werden sollte, wenn man mit ihr glücklich werden möchte. Denn sie braucht die Freiheit, die Unabhängigkeit, um sich voll entfalten zu können. Und genau das wünscht sich ein ebenbürtiger Partner ja für sie. Ebenso sollte man wissen, dass sie die Küchenkunst nicht beherrscht. Dafür ist sie brillant darin, dem Küchenchef des Lieblingsrestaurant immer neue Komplimente für seine Kochkunst zu machen. Pferde sind Herdentiere. Daher fühlt sie sich in Gesellschaft sehr wohl und gilt dort als fröhlicher, unbeschwerter Mensch.

Der Pferde-Mann

Auch der Pferde-Mann besteht auf seine Freiheit. Steine, die ihm in den Weg gelegt wurden, werden elegant hinter sich gelassen. Zu diesen Steinen können aber auch Hindernisse auf der Karriereleiter oder unerwünschte Beziehungen sein. Denn der Pferde-Mann ist unabhängig, in jeder Beziehung. In Freundschaften ist er der lockere Unterhalter, der die Party-Meute in Schach hält. Für die Familie hingegen reißt er sich beide Beine aus, wenn es sein muss, um seine Liebe zu schützen und zu versorgen. Geschäftlich möchte er auch gerne die erste Geige spielen. Doch benötigt er dazu einen Partner, der ihn auch auf Durststrecken zum Durchhalten motiviert. Ohne ihn wäre der Pferde-Mann bei Fehlschlägen verloren.

Die Ratte

Die Ratte steht für die Geburtsjahre 1912, 1924,1936, 1948, 1960, 1978, 1984, 1996, 2008, 2020. Sie ähnelt dem westlichen Sternzeichen Widder und nimmt die Stunden zwischen 23 und 1 Uhr für sich ein.

Die Eigenschaften der Ratte sind vielfältig. So gelten sie als äußerst schlau und intelligent. Sie sind mit einem ausgeprägten Selbstbewusstsein ausgestattet und gehen äußerst optimistisch durch das Leben. Doch sie warten nicht darauf, dass ihnen Glück oder Erfolg in den Schoß fällt. Sie sind durchaus bereit, dafür hart zu arbeiten. Ihre Entschlossenheit lässt sie dabei nicht aufgeben. Egal, mit welcher Aufgabe sie sich beschäftigen, versuchen sie immer, diese so perfekt wie möglich abzuliefern. Es ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Aufgabe, mit der man sie betraut hat, auch tatsächlich durchgeführt wird. Das Wort “Aufgeben” ist im Repertoire der Ratte nicht zu finden. Ja, man kann sie als Perfektionisten bezeichnen. Sollten sie aufgrund von Unstimmigkeiten doch einmal den Arbeitsplatz wechseln müssen, so blicken sie nicht mehr zurück. Wo die Nase ist, ist auch vorn. Und die Ratte schaut grundsätzlich nur in diese eine Richtung.

Mit Geld können sie recht gut umgehen. Das mag an ihrer nicht immer positiv wirkenden Eigenschaft, dem Geiz, zu liegen. Sie sind kein Dagobert Duck. Doch ist es ihnen lieber, Geld anzuhäufen und zu bewahren als es zu verleihen. Bei ihnen steht der Spruch “Bei Geld hört die Freundschaft auf.” in großen Buchstaben an der Wand. Dennoch sind sie in freundschaftlichen und zwischenmenschlichen Angelegenheiten absolut souverän und loyal. Wer die Ratte zum Freund hat, kann sich glücklich schätzen.

Zwischenmenschliches der Ratte

Wie jedes Tierzeichen in einem Horoskop passen auch zur Ratte nicht unbedingt und bedingungslos alle anderen Tierzeichen. So ist es eine Freude zu sehen, wenn die Ratte mit Menschen der Tierzeichen Drache, Affe oder Ochse zusammen trifft. Sie verstehen sich einfach sehr gut. Besonders der Affe hat es der Ratte angetan. Niemanden wundert es, dass die Ratte jeden Partner, den sie sich wünscht, auch tatsächlich erobert. Wen sie liebt, den liebt sie fast bedingungslos, gefühlsbetont, leidenschaftlich, inbrünstig.

Der Freundeskreis der Ratte beschränkt sich aber natürlich nicht auf diese drei Tierzeichen. Damit es nur nicht langweilig wird, sind die Freundschaften und Bekanntschaften weit gestreut. Denn Langeweile ist etwas Fürchterliches! Eines aber mag die Ratte am meisten an ihren Freunden: die Bewunderung, die sie ihr entgegenbringen.

Ganz allgemein kann man die Ratten-Menschen als heiter und sehr gesellig bezeichnen. Das bedeutet aber nicht zwingend, dass sie von einer Party zur anderen laufen. Sie lieben auch die häusliche Geselligkeit. Ein Klönabend mit Freunden ist genauso entspannend und erfreulich wie der Konzertbesuch mit dem besten Freund. Das Wichtigste an ihren Freizeitbeschäftigungen ist im Mittelpunkt zu stehen. Versucht ihr jemand, diesen Rang abzulaufen, kann sie mit einer kleinen List aufwarten, um diesen Versuch im Keim zu ersticken. Trotzdem kann sie nicht als rücksichtslos bezeichnet werden. Sie nimmt immer Rücksicht auf die Gefühle ihrer Mitmenschen, auch wenn sie diese gerade in die zweite Reihe degradieren musste. Durch ihre charmante Art wird es ihr selten übel genommen. Außerdem weiß jedermann, dass das Leitmotto der Ratte die Fairness ist. So sollte man sich auch nicht erdreisten, sie ausnutzen zu wollen. Nicht nur, dass die Ratte dies schnell durchschaut. Sie wird sich schnell und effizient von dieser Person abwenden. Ein Zurück ist dann nicht mehr möglich.

Die Ratte-Frau ist eine überaus fürsorgliche Mutter, die aufgrund ihrer Ordnungsliebe überhaupt kein Problem darin sieht, Beruf und Mutterschaft perfekt unter einen Hut zu bringen. Schließlich liebt sie die Gesellschaft und ist daher auch am Arbeitsplatz gerne in der Gesellschaft der Kollegen – vorausgesetzt, sie mag den Job und die Kollegen.

Der Ratte-Mann brilliert darin, dass er auch das langweiligste Event durch ein wenig Einsatz zu einem Erlebnis macht. Beruflich ist er derjenige, der freiwillig jede Fortbildung belegt. Nicht nur, um seinen Horizont zu erweitern, sondern auch um mit Gleichgesinnten über die beruflichen Gegebenheiten sprechen zu können. Die Frau, die von einem Ratte-Mann geliebt wird, wird förmlich auf Händen getragen. Sie sollte in der Lage sein, den Respekt und die Zuneigung in vollem Umfang genießen zu können. Denn der Ratte-Mann wird sie damit überschütten.

Nicht alle Ratten sind gleich

Wie die Tierkreiszeichen im westlichen Horoskop von den Einflüssen der Gestirne beeinflusst werden, so werden die der Chinesen ebenfalls von positiven oder negativen Aspekten geprägt. Ähnlich dem Aszendenten des westlichen Horoskopes gibt es immer ein Element, das ebenfalls einen großen Einfluss auf die betreffende Person ausübt.  Zu den Elementen gehören Feuer, Wasser, Erde, Metall und Holz. So gibt es die Erd-Ratte ebenso wie die Holzl-Ratte. Allerdings könnten sie gegensätzlicher nicht sein. Das Element Erde passt recht gut zur Ratte, die ohnehin durch ihre Charaktereigenschaften bereits sehr bodenständig ist. Somit unterstützt das Element Erde diese wunderbar. Nur muss die Ratte aufpassen, nicht zu stark mit dem Boden zu verhaften, da sie sonst bequem, unbeweglich und engstirnig werden kann. Die Holz-Ratte auf der anderen Seite könnte die eigentlich gut geerdete Ratte abheben lassen. Dann ist sie nicht mehr zuverlässig und gerecht, sondern unberechenbar, überheblich und niemals am richtigen Ort zur rechten Zeit.

Die Einflüsse der Elemente können sowohl auf- oder abstrebend sein. Dies wird für gewöhnlich mit einem (+) oder (-) gekennzeichnet. Daraus ist zu ersehen, ob sie positiv oder negativ auf die gesamte Persönlichkeit einwirken. Doch egal, wie sich diese Einflüsse zeigen, die Charaktereigenschaften der Ratte sind so stark, dass sie sich immer durchsetzen und durchscheinen werden. Selbst widrige Lebensumstände lassen die Ratte-geborenen nicht verzweifeln, höchstens verzagen. Aber dann richten sie sich wieder auf, um ihrer eigentlichen Richtung zu folgen.

Die Schlange

Die Schlange ist nicht das, was man unter dem Begriff verstehen kann. Ihre Eigenschaften sind Vorsicht, Schüchternheit, Anpassungsfähigkeit. Zudem sind sie friedliebend, elegant und intelligent. Auch wenn man es sich bei einer Schlange nur schwer vorstellen kann, sind sie dem Element Feuer zugehörig und werden mit der Jungfrau des westlichen Horoskops verglichen. Die Uhrzeit, die zu der Schlange gehört, liegt zwischen 9 und 11 Uhr vormittags. Folgende Jahren  waren Jahre der Schlange: 1905, 1917, 1929, 1941, 1953, 1965, 1977, 1989, 2001, 2013, 2025.

Wer im Jahre der Schlange geboren wurde, verfügt über ein munteres Gemüt und ist dadurch eigentlich überall gerne gesehen. Neue Freunde findet der Schlangengeborene förmlich an jeder Ecke. Allerdings ist die Schlange wählerisch und nimmt sich das Recht heraus, mögliche, neue Freunde zuerst einmal aus der Distanz beobachtet. Diesbezüglich legt sie eine überaus große Vorsicht und auch Geheimniskrämerei an den Tag. Denn ausschließlich Personen, die mit der Schlange auf der gleichen Wellenlänge sind, werden in den wohl verlesenen Freundeskreis aufgenommen. Allgemein ist die Schlange unentwegt dabei, ihre Umgebung zu beobachten. Dadurch sammelt sie Informationen, die zu gegebener Zeit taktisch wohl überlegt genutzt werden.

Die Schlange und ihre Arbeit

Wenn irgendwie möglich, arbeitet die Schlange alleine bzw. selbstständig. Äußerlich scheint sie in Tagträumen versunken zu sein. Doch der Schein trügt. Der Geist der Schlange schläft nie. Stets ist er auf der Suche nach neuen Informationen, Ideen, Inspirationen.

Eine der großen Charaktereigenschaften dieses Tierzeichens ist seine große Dankbarkeit. Diese kann bereits durch Kleinigkeiten ausgelöst werden. Doch kann diese Dankbarkeit durch nichts erschüttert werden. Nicht einmal durch die doppelte oder dreifache Arbeitsbelastung. Eine Beschwerde wird man von ihnen nicht hören.

Das Gemüt der Schlange

Der Schlange-geborene ist ein friedliebender Mensch. Jede Art von Streit ist ihm zuwider. Daher versucht er, diesem auch so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Jedoch ist Vorsicht angesagt, wenn man sich tatsächlich einmal mit ihnen streitet. Kommt es dabei zu einer Beleidigung der Schlange, kann diese das bis zum Lebensende nicht vergessen. Das Gemüt kann zudem als sehr stressempfindlich beschrieben werden. Stress, Lärm sowie Reizüberflutung beeinflussen die Schlange so sehr, dass Panikattacken möglich möglich sein können.  Sie brauchen die Ruhe und die Ordnung, um die täglichen Eindrücke verarbeiten und richtig einsortieren zu können. Gibt man ihnen diese Möglichkeit, sind sie loyale und sehr hilfsbereite Mitmenschen.

Es ist der Schlange ein großes Bedürfnis, ein ausgeglichenes Leben leben zu können. Leider ist das Leben nicht dazu geeignet, ausschließliche Harmonie zu verlaufen. Der normale Alltag lässt dies einfach nicht zu. Dadurch kommt es jedoch gelegentlich vor, dass die Schlange aus der Bahn geraten kann.

Luxus – Mit diesem Zauberwort lässt sich die Schlange von jedem Sofa herunter locken. Denn es kann gar luxuriös genug werden. Doch leider steigt die Anforderung mit jeder Anschaffung, jedem Geschenk. Das kann für einen Partner zu einer fast unüberwindlichen Herausforderung werden.

Die Arbeit und die Schlange

Die Schlange ist ein Mensch, der die Genauigkeit liebt. Daher sind auch alle privaten Geldangelegenheiten bei ihm in den besten Händen. Aufgrund dieser Fähigkeit sind sie auch als privater Geldanleger immer bestens informiert und gehen nur “sichere” Geschäfte ein. Auch die helfenden Berufe sind genau das Richtige für die Schlangen. Sie weisen eine sehr große Sensibilität auf, die man ihnen eigentlich gar nicht zutraut. Nicht nur als Krankenschwester, Altenpfleger oder Kindergarten-Erzieher werden sie gerne gesehen. Auch als Psychologe oder Ärzte sind in diesen Tierzeichen überdurchschnittlich häufig vertreten.

Die charismatische Schlange

Die Schlange besitzt großes Charisma, sodass es seinen Mitmenschen schwer fällt, ihm zu widerstehen. Allerdings sollten Menschen, die ihr wirklich nahe stehen wollen, vorsichtig sein. Denn die Schlange ist sehr besitzergreifend. Ihren Partner möchten sie am liebsten nur für sich alleine haben. Einen Menschen zu teilen, gehört weder zu ihrem Vokabular noch zu ihren Fähigkeiten.
Die Schlange macht gerne gute Miene zum bösen Spiel, aber auch böse Miene zum guten Spiel. Dadurch stellen sie sicher, dass niemand jemals genau weiß, was sie wirklich denken.

Die Schlange-Frau und die Liebe

Sie besticht mit ihrem Charme. Egal, wie viel Lebenserfahrung der Mann auch besitzt, die Schlange-Frau wird einen Weg finden, ihn für sich einzunehmen. Es ist, als würde sie ihn hypnotisieren. Einsamkeit ist ein Fremdwort für die Schlange. Familie geht ihr über alles. Es ist für sie eine Selbstverständlichkeit, sich aufopfernd um die Kinder, den Partner und alle dazugehörigen Aufgaben zu kümmern. Doch eines ist auch hierbei überaus wichtig: Der geregelte Ablauf, eine ruhige Atmosphäre. Ansonsten wird es ihr zu viel. Sie braucht ihren Raum, um sich zurückziehen zu können. Diese Ruhe benötigt sie zum Lesen, Nachdenken oder einfach nur zum Genießen.  Auf diese Weise regeneriert sie sich. Aber auch, wenn sie ab und an ihre Ruhe haben möchte, ist die Schlange stets zur Stelle, wenn ein Familienmitglied, ein Freund ihre Hilfe benötigt.

Der Schlange-Mann, der nicht aus seiner Haut kann

Wer glaubt, dass der Schlange-Mann genauso warmherzig ist wie die Schlange-Frau, unterliegt leider eines Irrtums. Denn er ist relativ gefühlskalt, egal ob in der Familie oder auf der Arbeit. Trotzdem ist er überaus hilfsbereit. Allerdings kann er sich nicht über die Erfolge anderer freuen. Selbst dann nicht, wenn er ihnen auf diesem Weg geholfen hat.

Wird er auf seine Gefühlskälte angesprochen, versteht er nicht, wo das Problem liegt. Denn der Schlange-Mann ist von einer Selbstüberschätzung befallen, die seinesgleichen sucht. Zu seiner Entlastung sollte hinzugefügt werden, dass er ein sehr erfolgreicher Mensch ist. Dies verdankt er unter anderem seiner Zähheit und seiner Hartnäckigkeit bei allen Aufgaben, die er zu erledigen hat. Noch einen weiteren Vorteil verbirgt der Schlange-Mann hinter seiner eisigen Fassade: Er ist ein Liebhaber wie Casanova. Denn er informiert sich zunächst über die Vorlieben seiner Partnerin und weiß sie dadurch am besten zu verwöhnen.

Das Schwein

Die Charaktereigenschaften, die das Schwein ausmachen, sind einfach wunderbar: liebenswürdig, hilfsbereit, tolerant, freundlich, friedlich, ehrlich und sinnlich. Man kann sich eigentlich nichts besseres wünschen. Sie werden mit dem Sternzeichen Fische des westlichen Horoskops verglichen. Zugehörig sind sie dem Element Wasser, der Tageszeit zwischen 21 und 23 Uhr sowie den folgenden Jahren: 1911, 1923, 1935, 1947, 1959, 1971, 1983, 1995, 2007, 2019, 2031.

Das Persönlichkeitsprofil des Schweines

Korrekt, das Schwein ist als ein gutmütiges Wesen bzw. gutmütiger Mensch bekannt. Doch zeigt uns das Schwein jeden Tag aufs Neue, dass dies kein schwacher Charakterzug sein muss. Hat sich das Schwein ein Ziel gesteckt, wird es dies mit viel Einsatz und Schweiß, aber auch mit Souveränität auch erreichen. Da ist es ganz egal, wie hoch die Messlatte gesteckt wurde. Das Schwein wird sie definitiv erreichen. Misserfolge hingegen kann das Schwein überhaupt nicht verkraften. Auch dann nicht, wenn dieser nicht innerhalb der Verantwortung des Schweines lag. Geschieht so etwas, vergräbt das Schwein den Kopf im Sand und bleibt für die nächsten gefühlten 1.000 Jahre in dieser Haltung. Es bedarf mindestens eines guten Freundes, um es davon zu überzeugen, dass die Realität manchmal hart ist und Rückschläge den Charakter formen.

Das Schwein gilt als äußerst höflich und ehrlich. Beide Charaktereigenschaften sind wie dafür gemacht, viele, gute Freundschaften gleichzeitig eingehen zu können. Denn Gesellschaft ist für die Schweine etwas sehr elementares. Freunde wissen diese drei Persönlichkeitsmerkmale durchaus zu schätzen. Allerdings ist es für das Schwein wichtig, dass sich das Schwein seine zukünftigen Freunde ganz genau anschaut, bevor es die Freundschaft intensiviert. Denn aufgrund seiner unbedarften Art wird es schnell von falschen Freunden ausgenutzt.

Ein Schwein kann nicht lügen. Oder zumindest hat es Probleme damit, Unwahrheiten auszusprechen. Viel lieber ist es ihm, die Wahrheit zu sagen, aber so schonend und umschmückt wie es nur geht.

Das Schwein und die Hilfsbereitschaft

Ja, man kann sich voll und ganz auf sie verlassen. Hat man sie um etwas gebeten, so kann man sich sicher sein, dass sie zur verabredeten Zeit am richtigen Ort sind. Doch ist dem Schwein gut angeraten, sich nicht von windigen Gestalten ausnutzen zu lassen. Das kann leider schon einmal vorkommen, wenn man das Wort “Hilfsbereitschaft” auf die Stirn gemeißelt hat. Echte Freunde würde dies niemals tun.
Wer schon einmal versucht hat, mit einem Schwein zu streiten, der kann es eigentlich auch gleich wieder bleiben lassen. Das Schwein ist derart bedürftig nach Harmonie, dass es erst einmal viel aushält. Denn Auseinandersetzungen sind überhaupt nichts für unsere Schweine. Am besten kann es ohne Streit und Komplikationen leben.

Das Schwein und die Liebe
Man könnte fast meinen, dass die Liebe der wahre Lebensinhalt des Schweines wäre. Nicht umsonst sucht es sehr akribisch nach dem wahren, dem passenden Partner. Denn sie haben ganz konkrete Vorstellungen, welche Eigenschaften der Partner auf jeden Fall haben muss. Da stecken sie auch nicht zurück. Hat sich ein entsprechendes Exemplar gefunden, kann das Schwein es gar nicht erwarten, den neuen Partner dem Freundeskreis und der Verwandtschaft vorzustellen. Dabei kann man schon einmal den Eindruck erlangen, dass es sich um einen neuen Besitz handelt. Denn ist das Schwein stets bemüht, den anderen zu verstehen und entsprechend auf ihn einzugehen,

Die Schweine-Frau

Als würden zwei Seelen in ihrer Brust hausen, können zwei Seiten an der Schweine-Frau beobachtet werden. Sie ist entweder ein überaus ordentliche, organisierte Person, die jeden Lebensbereich gut überblickt, oder es handelt sich bei ihr um eine sehr schlampige Person, die dringend einen ordnungsliebenden Partner an ihrer Seite benötigt. In ihrem Beruf versucht sie grundsätzlich, sehr gute Arbeit abzuliefern. Allerdings ist sie stets darauf bedacht, niemandem im Wege zu stehen oder gar dessen Pläne zu durchkreuzen. Ihre Ehrlichkeit und ihre Vorsicht leiten ihr dabei den Weg. Zwei Eigenschaften, die der Schweine-Frau sehr wichtig sind. Leider werden diese von den Kollegen oft als Gutmütigkeit gewertet, was diese dazu veranläßt, die Schweine-Frau auszunutzen. Schutz und Sicherheit sowie Rat und Tat in jeder Lebenslage wird von der Schweine-Frau von ihrem Partner abverlangt. Die Küche wird sie niemals jemand anderem überlassen. Denn dort ist sie eine Virtuosin. Das Lob ihrer Gäste wird überschwänglich ausfallen.

Der Schweine-Mann

Er ist ein äußerst arbeitsamer Mensch. Faulheit ist für ihn ein Fremdwort. Das zahlt sich besonders aus, wenn er sich erst einmal einer Aufgabe, einer Arbeit verschrieben hat. Diese wird er nicht nur effektiv, sondern auch zeitnah erledigt haben. Wurden besondere Erwartungen daran geknüpft, kann man sicher sein, dass auch diese erfüllt werden. Seine besondere Eigenschaft jedoch ist seine Offenherzigkeit und seine Hilfsbereitschaft. Eigentlich ist davon auszugehen, dass ständig jemand an seine Tür klopft und ihn um Hilfe oder einen Gefallen bitten. Selbstlos wie er ist, wird er dieser Bitte nachkommen, egal um welche Tageszeit es sich handelt.

Der Schweine-Mann ist ein Genießer, wie man ihn selten trifft. Das bezieht sich auf alle Belange des Lebens. Der Schweine-Mann ist in der Lage, aus jeder Minute des Lebens das Beste herauszuholen und so das Leben ganz bewusst wahrzunehmen.

Der Tiger

Was erwarten wir von einem Tiger? Ganz genau: Zielstrebigkeit, Schnelligkeit, Mut, Selbstsicherheit, Durchsetzungsvermögen, einen starken Willen sowie Optimismus. Der Tiger ist dem Element Holz zugeordnet, ist in der Zeit zwischen 3 und 5 Uhr morgens zu finden und wird mit dem Sternzeichen Zwillinge der westlichen Astrologie verglichen. Folgende Jahre wurden ihm zugeordnet: 1902, 1914, 1926, 1938, 1950, 1962, 1974, 1986, 1998, 2010, 2022.

Schauen wir einfach auf das Tier, so sehen wir einen eher unbeherrschten, aber eleganten Lebenskünstler, der sich von nichts und niemandem Vorschriften machen lassen möchte. Viel lieber wäre es ihm, wenn er diese geben könnte. Auch wenn es töricht erscheint, überhaupt an eine andere Möglichkeit zu denken: Er liebt es, im Mittelpunkt zu stehen. Entsprechend hat er überhaupt kein Verständnis dafür, wenn er es einmal nicht ist. Kommt es nicht zu einem Wutausbruch, zieht er sich beleidigt zurück. Denn das kann er auch gut: Schmollen! Trotzdem wird er von allen respektiert, was ihm sehr gut gefällt.

Der Tiger strotzt nur so vor guten Eigenschaften. Denn er ist überaus begeisterungsfähig, sodass er sich sehr gerne auf neue Projekte einlässt, besonders dann, wenn eines gerade im Sande verlaufen ist. Durch seine Selbstsicherheit gestützt hat er es nicht nötig, eine Niederlage zu zugeben. Sicherer ist es, den Fokus auf die nächste Herausforderung des Lebens zu richten. Schließlich gibt es mehr als eine Nuss, die geknackt werden möchte. Finanzielle Sicherheit steht bei ihm nicht unbedingt im Vordergrund. Dafür ist es ihm wichtig, einen Job zu machen, der ihn herausfordert, der interessant ist und Spaß macht. Diese Voraussetzungen hindern ihn aber nicht daran, gerne einmal in die Chefetage hinauf zu klettern. Allerdings kann er ein herrischer Chef sein, der gerne einmal brüllt. Tut sein “Rudel” jedoch, was er sich vorstellt, macht die Zusammenarbeit mit ihm aufgrund seiner Spontanität sogar großen Spaß. Denn er betrachtet seine Mitarbeiter als sein Familie. Und mit der geht man gut um: Hart, aber herzlich!

Der Tiger ist ein guter Kandidat, um in die Selbstständigkeit zu springen. Egal, für welchen Berufszweig er sich entscheidet, seine Ausdauer und seine Begeisterung für den Durchsetzungskampf werden ihm einige Erfolge bescheren.

Der Tiger und seine Kräfte

Der Tiger ist wie kein anderes Tier in der Lage, Ressourcen zu sammeln und diese im geeigneten Augenblick zu nutzen. Seine Selbstsicherheit und Überzeugungskraft sind ihm in diesen Momenten ebenfalls bestens zunutze. Doch kann es dem Tiger hin und wieder ein Bein stellen, dass er nicht immer erst überlegt. Denn er agiert viel lieber spontan, aus dem Bauch heraus, ja beinahe ungestüm. Da er jedoch über viel Risikobereitschaft verfügt, springt er auch gerne einmal ins kalte Wasser. Eine Fähigkeit, die sich durch alle Lebensbereiche zieht.

Wäre da nicht diese Maske …

Der Tiger könnte mit seinen Eigenschaften ein wunderbarer Unterhalter, der Mittelpunkt einer jeden Gesellschaft sein. Doch ist es ihm viel zu gewöhnlich, irgendetwas nur zur Belustigung darzubieten. Lieber stolziert er gebieterisch, fast egoistisch durch die Räume, nur um gesehen zu werden.

Auch in seinem privaten Umfeld legt er die Maske nicht ab. Was heute gut ist, kann morgen als abscheulich empfunden werden. Er ist sprunghaft in seinen Meinungen und seinen Äußerungen. Kaum jemand scheint ihn in seinem Umfeld wirklich gut einschätzen zu können. Wer es jedoch tatsächlich schafft, ihn näher kennenzulernen, der wird feststellen, dass er in seiner Selbstüberschätzung oft über das Ziel hinaus springt. Auch wenn er sich vornimmt, jeden Tag etwas Neues anzugehen, kann sein durchaus wackliges Stimmungsbild ihn hin und wieder dabei behindern.

Der Tiger und die Liebe

Auch die Liebe ist von seiner Sprunghaftigkeit geprägt. Sicherlich ist er ein aufmerksamer Partner, der seine Partnerin auch gerne einmal mit teuren, extravaganten Geschenken überrascht. Doch so schnell die Gefühle entstanden sind, können sie auch wieder verschwinden. Allerdings handelt es sich hierbei um seine eigenen. Wer ihm mit Gefühlsausbrüchen gegenübertritt, sollte sich auf eine kalte Abfuhr gefasst machen. So etwas tangiert den lieben Tiger überhaupt nicht. So intensiv der Tiger lieben kann, so eifersüchtig ist er manchmal.  Ob man deshalb ständig vor dem Tiger auf der Hut sein sollte, ist Einstellungssache. Denn seine überraschenden Aktionen jeglicher Art können sowohl positiv wie auch negativ sein.

Was verbirgt die Tiger-Frau?

Nein, sie ist nicht immer das, was man generell unter Schönheit versteht. Doch sie hat das gewisse Etwas und besticht dadurch mit ihrer charmanten und starken Ausstrahlung. Manchmal hat sie schon fast den Hauch des Eitlen, des Verruchten. Sie weiß, was sie will und ist deshalb diejenige, die sich die Männer selber aussucht. Treue steht auf einem ganz anderen Blatt. Auch in diesem Punkt kann sie einer Herausforderung nicht widerstehen. Hat sie ihre Beute erblickt, fährt sie die Krallen aus, um sie schnell und sicher “zu erlegen”. Sicherlich weiß sie, was im Haushalt zu machen wäre. Aber lieber spielt sie, während jemand anderes sich um den Haushalt kümmert.

Der Tiger-Mann – nicht immer Kavalier

Frauen zu erobern scheint für den Tiger-Mann eine Art Sport, ein Wettkampf zu sein. Sicherlich, er liebt impulsiv, leidenschaftlich und gefühlvoll. Trotzdem scheint die Liebe für ihn nur ein Spiel zum Zweck zu sein. Denn er liebt es, seinen Körper zur Schau zu stellen. Auch bei der Eroberung seiner Angebeteten geht er bereits unnötige Risiken ein, um zu imponieren. Hat er sich jedoch zur Heirat entschlossen, wird er seine Ehefrau nicht wieder ziehen lassen. Sie für sich zu behalten ist ein Kampf und gehört daher zu seinen Lebensprinzipien. Eines jedoch verlangt er seiner Frau ab: ausreichend Freiraum und kaum Einschränkungen in allem, was er tut. Naja, zumindest ab und an sollte sie ihn ziehen lassen, um ihn halten zu können.

Die Ziege

Die Ziege muss nicht immer meckern, richtig?
Diesbezüglich wird die Ziege definitiv missverstanden. Sicherlich ist es die Art der Kommunikation des Tiere, aber die menschliche Ziege, also das chinesische Sternzeichen, ist eigentlich genau das Gegenteil. Sie ist mitfühlend, hilfsbereit, kooperativ, zärtlich, natürlich, friedliebend und einfühlsam. Sie wird den westlichen Sternzeichen Krebs und Skorpion zugeordnet, die ja ebenfalls beide mit den gerade genannten Charaktereigenschaften gesegnet sind. Das dazu gehörige Element ist Erde, die Tageszeit 13 bis 15 Uhr. 1907, 1919, 1931, 1943, 1955, 1967, 1979, 1991, 2003, 2015, 2027 sind die der Ziege zugeordneten Jahre. Die Ziege ist übrigens ein Tierzeichen, den kein konkretes Lebensmotto zugeordnet werden kann.

Die Ziege bei näherer Betrachtung
Von Natur aus sind die Ziegen sanftmütig und mitfühlend. Sie sind gerne für ihre Mitmenschen da und hören sich stundenlang die Anliegen ihrer Mitmenschen an: Liebeskummer, Trauer, Probleme am Arbeitsplatz oder mit der bösen Schwiegermutter. Allerdings ist es dafür notwendig, dass sie ihre eigenen Gefühle gut verstecken. Sie bauen gewissermaßen eine Schutzmauer um sich herum, damit sie nicht verletzt werden, während sie den Seelsorger für ihre direkten Mitmenschen spielen. Nicht, dass es sie stört, diese Aufgabe zu übernehmen. Doch sie müssen ihre eigene empfindsame Seele ganz einfach schützen. Ganz allgemein ist es nichts für die Ziegen, zu viel von dem, was in ihrem Inneren vorgeht, preis zu geben.

Geraten die Ziegen hingegen in Bedrängnis, fällt es ihnen sehr schwer, sich anderen gegenüber zu öffnen und um Hilfe zu bitten. Am liebsten wäre es ihnen, sie könnten den Kummer vollkommen verstecken und er würde sich im Anschluss in Luft auflösen.

Die Ziege – das Träumerle
Ziegen sind nicht immer dort, wo sie körperlich anwesend sind. Denn sie träumen sehr gerne vor sich hin. Da kann es schon einmal passieren, dass sie eine lange Zeit vor sich hinstarren und einfach “nicht da” sind. Das ist zwar manchmal irritierend und auch fehl am Platz, aber nicht weiter bedenklich. Sie sind halt so. Eigentlich kann die Ziege in wahrhaftig jeder Lebenssituation ins Land der Träume abdriften. Das ist ihre Art, den hektischen Alltag, die ungeliebte Umwelt hinter sich zu lassen.

Welcher Partner passt zur Ziege?
Auch wenn sie nicht zerbrechlich wirkt oder das Leben nicht selber in die Hand nehmen könnte, bevorzugt die Ziege einen starken Partner, an den sie sich auch einmal anlehnen kann, wenn die Zeiten rau sind. Kommt es allerdings zu einem Ernstfall innerhalb der Familie der Ziege, wird sie zu einer unberechenbaren Komponente. Passiert ihren Kindern etwas, lässt sie alles stehen und liegen, um diesen zu Hilfe zu eilen. In diesem Fall werden alle Regeln außer Kraft gesetzt.

Die Ziege träumt von einer hingebungsvollen Liebe und Partnerschaft, in der beide Partner auf die gleiche intensive Art und Weise ihre Gefühle zeigen und geben können. So kann es durchaus vorkommen, dass sich ein Partner, der dies nicht ganz so intensiv leben möchte, von der Ziege und ihren Liebesbekundungen erdrückt fühlt und das Weite sucht. Derartige Rückschläge sind für die Ziege allerdings nur äußerst schwer zu verkraften.

Die Ziege-Frau

Diese Frau ist eine Person, die es zu verwöhnen gilt. Mit ihrer Zartheit, ihrem Mitgefühl und Schüchternheit lädt sie förmlich dazu ein, sich umgarnen und beschützen zu lassen. Doch bis es soweit ist, kann es mitunter einige Zeit dauern. Denn die Ziege gibt sich zu beginn einer neuen Bekanntschaft eher verschlossen, zurückhaltend und misstrauisch. So ist jeder neue Kontakt, egal ob es sich nur um eine Freundschaft oder eine Partnerschaft handeln könnte, zunächst einmal aufgerufen, sich seinen Platz im Herzen der Ziege zu erobern. Und leichtsinnig gibt sie diesen nicht heraus. Grundsätzlich achtet sie darauf, mit ihren Freunden auf der gleichen Wellenlänge zu sein. Menschen, die ihr Inneres nicht verstehen, haben für ihr Verständnis nichts in ihrem Umfeld zu suchen. Daher ist sie immer nur mit Menschen befreundet, die ihre eigenen Interessen und Lebensanschauung mit ihr teilen.  Auch wenn man es ihr gar nicht wirklich zutraut: Ist der nötige Tiefgang und die entgegengebrachte Liebe nicht mehr in ausreichendem Maße vorhanden, trennt sie sich von ihrem Partner, wenn auch schweren Herzens. Doch lieber geht sie, bevor sie aufgrund fehlender Gefühle ihres Partners selber vor die Hunde geht.

Sollte sie eine Karrierechance wittern, ist sie bereits sehr viel dafür aufzugeben. In Folge wird sie ihre gesamte Energie in die neuen Aufgaben stecken, um sich des Karrieresprungs auch würdig zu erweisen.

Der Ziege-Mann

Das herausragendste Merkmal des Ziege-Manns ist die Tatsache, dass er nicht gerne alleine ist. Bevor dies dauerhaft passiert, umgibt er sich lieber mit vielen Menschen, die ihm mehr oder weniger nahe stehen. Ebenfalls bezeichnend ist, dass er das Leben durch eine rosa Brille zu sehen scheint. Daher ist er prädestiniert für eine Künstler-Karriere. Architekt, Schriftsteller, Maler oder Schauspieler – alle dieser Berufe könnten ausreichen, um seine Fantasie, seine Geschichten aus der Traumwelt umzusetzen, auszuleben. Denn das Träumen, die rosa Brille begleiten ihn durch alle Lebensabschnitte. Leider kann es dadurch auch dazu kommen, dass er den einen oder anderen Bus verpasst und zu spät zum Meeting kommt. Menschen, die intensiv mit ihm zusammenarbeiten müssen, sollten sich einfach an diese Macke gewöhnen.

Ein weiteres Merkmal des Ziege-Manns ist die Freude an Geselligkeit und Freundschaften. Wer ihn als Freund gewinnen konnte, hat einen Freund fürs Leben dazu gewonnen. Ganz besonders hat es ihm sein eigener Familienkreis angetan. Sehr gerne versammelt er seine Lieben um sich, um sie nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen. Denn kochen kann er auch, der Ziege-Mann.