Schon im Altertum war dieser Edelstein bekannt und wurde von den Griechen und Römern gern als Schmuckstück getragen. Damals wurde der Stein nicht nur als Schmuck, sondern auch als Heilstein benutzt. Sein Name wird aus dem griechischen „iaspis“ (deutsch: gesprenkelter Stein) abgeleitet. Für die Griechen war er ein Stein, der eine Harmonie ins Leben bringt und den Frauen eine problemlose Schwangerschaft beschert. Ägypter dagegen nutzten Jaspis zur Steigerung ihrer sexualen Kräften, bei einer Massage verwendet sollte der Stein wie ein Aphrodisiakum wirken. Im Mittelalter wurde der Stein von dem Naturforscher Konrad Geser mit folgenden Worten beschrieben: „Der Jaspis ist ein Schild vor der Brust, das Schwert in der Hand und die Schlange unter den Füßen. Er schirmt gegen alle Krankheiten und erneuert Geist, Herz und Verstand.“ Jaspis kommt heutzutage in vielen unterschiedlichen Formen und Farben vor. Das geschieht durch die Beimischung von Fremdstoffen.

Jaspis – die Wirkung

Man schätzt in der heutigen Zeit Jaspis für seine heilende Wirkung. Je nach Art des Edelsteins werden dem Jaspis verschiedene Wirkungen auf Körper und Seele zugeschrieben. Hauptsächlich solle Jaspis eine harmonisierende Wirkung besitzen, der rote Jaspis sollte zudem als ein gutes Gegenmittel bei Übelkeit und Heißhungerattacken dienen. Darüber hinaus sollte der rote Jaspis beim Empfängnis helfen und sexualfördernde Eigenschaften besitzen. Diesem Edelstein wird eine blutstillende Eigenschaft zugesprochen, außerdem sollte er eine Stress lindernde Wirkung haben. Jaspis gibt es in verschiedenen Variationen und Farbausführungen. Das betrifft auch die Heilwirkung, die je nach Eigenschaft des Edelsteins, anders aussehen kann. Man unterscheidet zwischen den drei Hauptvertretern von Jaspis: dem roten, dem grünen und dem Blutjaspis. Der Blutjaspis wird auch als „Heliotop“ bezeichnet, weil seine heilenden Eigenschaften die stärksten sein sollen. Blutjaspis zeichnet sich vor allem durch seine stark vitalisierende Wirkung auf den Körper aus, er soll auch den Körper reinigen können. Diese Eigenschaften werden ihm zumindest nachgesagt. Die Verdauungsorgane sollen durch seine Wirkung von den giftigen Keimen befreit werden. Diese physische Entgiftung des Verdauungstrakts hätte einen Einfluss auf die Gedanken und Gefühle – man würde dadurch klarer denken und fühlen können. Die Energie des Lichts hätte somit einen freien Zutritt zu unserem Inneren, was insgesamt mehr Energie und Vitalität bedeutet. Die Wirkungsweise des grünen Jaspis richtet sich vor allem auf unsere Seele und Körper, die durch seine Wirkung mehr Harmonie erlangen und eine Balance finden. Der grüne Jaspis solle bei Epilepsie, Übersäuerung und Gicht helfen, des Weiteren ist dieser Stein ein gutes Gegenmittel bei Albträumen. Jaspis überträgt seine Energieströme direkt auf den Körper (ähnlich wie der Achat), deswegen sollte er direkt auf der Haut getragen werden. Der rote Jaspis habe eine heilende Wirkung auf die Eileiter und die Gebärmutter. Um seine Wirkung voll ausnutzen zu können, sollen Frauen den Stein auf die betreffenden Stellen und auf das Sakral-Chakra auflegen.

Jaspis auf- und entladen

Damit die Wirkung von Jaspis stets auf gleichem Niveau behalten werden kann, muss man ihn regelmäßig auf- und entladen. Der Stein wird unter fließendem lauwarmem Wasser entladen. Aufladen lässt sich Jaspis in einer Bergkristallgruppe oder in Bergkristall-Trommelsteinchen.

Anwendungsmöglichkeiten von Jaspis

Die Wirkung von Jaspis auf die Organe:

  • Magen
  • Blut
  • Darm
  • Nieren
  • Blase
  • Galle
  • Leber

Der Stein sollte am besten am Körper aufgelegt oder in der Hosentasche getragen werden. Man trinkt ihn auch als Wasser oder Essenz, Jaspis wird zudem zur Meditation verwendet.

Weitere Besonderheiten

Chakra: Jaspis entfaltet seine Wirkung insbesondere auf das Solarplexus Chakra.

Er ist für das Sternzeichen Widder (und Jungfrau) der wichtigste Stein. Jaspis stärkt bei Widdern die Willenskraft und verleiht ihm eine bessere Standhaftigkeit. Für Steinböcke ist dieser Edelstein ein wichtiger Nebenstein (mehr Zuversicht).