Das Kronenchakra – die Verbindung zum Göttlichen

Das Kronenchakra ist auch unter den Namen Scheitel Chakra, 7. Chakra, Scheitelzentrum und Sahas Rara bekannt. Es liegt oberhalb des Kopfes und somit außerhalb des grobstofflichen Körpers. Das Kronenchakra ist nach oben hin geöffnet – es verbindet den Menschen mit dem Himmel sowie mit dem Göttlichen. Das Scheitel Chakra gilt als das Zentrum der Religiosität, der Spiritualität und der Erleuchtung. Hat der Mensch das Stadium des 7. Chakras erreicht, gibt er seine Identität auf, um sich voll und ganz auf den göttlichen Plan konzentrieren zu können.

Dank des Scheitelzentrums weiß man, dass Dinge wahr sind und zwar ohne überhaupt zu verstehen, warum dies der Fall ist. Das Scheitelchakra bewirkt, dass der Mensch seiner inneren Führung vertraut und dass er sich keine Sorgen mehr macht. Zudem geht mit dem 7. Chakra die Erkenntnis einher, dass jede Erfahrung einen Sinn hat, möge sie noch so schmerzhaft oder furchtbar sein.

Themen des Kronenchakras sind demnach die göttliche Führung und das Einheitsbewusstsein. Dem Chakra sind die Zirbeldrüse und die Epiphyse zugeordnet. Während die Erforschung der Funktionen der Zirbeldrüse noch nicht abgeschlossen ist, ist bislang bekannt, dass die Epiphyse (auch: Lichtdrüse) die Schwingungsreize des Lichts aufnimmt, um sie an das Sehzentrum weiterzuleiten. Zudem reguliert die Epiphyse die innere Uhr, über die der Herzrhythmus gesteuert wird. Außerdem soll die Epiphyse an der Hormonproduktion beteiligt sein und somit auch Auswirkungen auf die Fortpflanzung und andere Aspekte haben.
Die wenigsten erreichen eine Persönlichkeit des Kronen Chakras

Es wird davon ausgegangen, dass lediglich ein Prozent der Weltbevölkerung eine Persönlichkeit des 7. Chakras aufweist. Zu diesen besonderen Menschen zählen

Gurus
Priester
Yogis
Rabbis und
andere „rechtschaffende“ Menschen

aus verschiedenen Traditionen. Während die meisten dieser Personen für immer unbekannt bleiben werden, weiß man zum Beispiel vom mythologischen Babaji und von Sai Baba von Shirdi, dass sie Persönlichkeiten des 7. Chakras sind.
Die Unterentwicklung des Scheitelchakras

Anders als bei den meisten Chakren, ist beim 7. Chakra nicht die Rede von einer Blockade oder einer Störung, sondern vielmehr von einer Unterentwicklung. Zu einer „verweigerten“ Verbindung zu Gott kann es beispielsweise kommen, wenn sich Groll, Enttäuschung und Zorn soweit aufgestaut haben, dass diese Erfahrungen auf die diffuse Vorstellung einer höheren Kraft respektive eines Gottes projiziert werden.
Ein unterentwickeltes Scheitelzentrum führt zu folgenden körperlichen Auswirkungen

Auf der körperlichen Ebene treten durch ein unterentwickeltes Scheitel Chakra

Nervenleiden
Multiple Sklerose und
eine generelle Immunschwäche

auf. Es kann zu Lähmungserscheinungen kommen und das schwache Immunsystem kann Krebserkrankungen begünstigen. Zudem können Betroffene häufig nicht durchschlafen. Bei all diesen Aspekten handelt es sich um deutliche Anzeichen, dass sich die Person seiner natürlichen Sehnsucht nach einem höheren Selbst und der innewohnenden Schöpferkraft verschlossen hat.
Die psychischen Auswirkungen eines schlecht entwickelten Kronen Chakras

Auf der psychischen Ebene kann ein unterentwickeltes Kronenchakra wiederum zu einer Orientierungslosigkeit und zu geistiger Leere führen. Es kommt zu einem schleichenden Prozess der inneren Isolation und der Entwurzelung. Mit diesen gehen Gefühle der eigenen Bedeutungslosigkeit und der desorientierten Persönlichkeit einher. Vor allem Personen ab einem Alter von 45 sind hiervon betroffen. In der Umgangssprache wird diese Phase gerne als Midlifecrisis bezeichnet.
Ein aktiviertes 7. Chakra bewirkt eine Verschmelzung mit dem universellen Sein

Ein aktiviertes oder ein gut entwickeltes Kronenchakra führt wiederum zu einer treffsicheren Intuition. Es kommt zu einer Verschmelzung mit dem universellen Sein. Menschen mit einem ausgeprägten Scheitel Chakra begreifen tiefe Lebenszusammenhänge und verstehen die Welt somit in einer völlig neuen Dimension. Es entstehen Einheitsbewusstsein und höchste Vollendung.

Auf dem Weg zu dieser Erkenntnis – welche die meisten Menschen nie erreichen werden – entwickelt man absolute Toleranz gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt. Andere werden akzeptiert und zwar so, wie sie sind und ohne den Versuch, sich einmischen beziehungsweise die Mitmenschen verändern zu wollen.
Außerdem entwickeln die Personen auf dem Weg zur absoluten Erkenntnis ein spirituelles Verständnis. Es kommt zur Selbstverwirklichung und die Person ist von einem tiefen inneren Frieden erfüllt. Sofern auch alle anderen Chakras voll ausgeprägt und entwickelt sind, erreicht der Mensch Vollendung und absolute Erleuchtung.

In Bezug auf den Körper bewirkt ein gut entwickeltes 7. Chakra, dass die Zirbeldrüse, die Epiphyse und das Gehirn die Lebensenergie aufnehmen und diese an das zentrale Nervensystem weiterleiten. Hiervon profitiert der gesamte Organismus. So reguliert das Kronenchakra unter anderem den Hormonhaushalt – es ist für das Gleichgewicht unseres körperlichen Systems zuständig.
So kann man sein Kronenchakra weiterentwickeln

Wer das 7. Chakra aktivieren oder weiterentwickeln möchte, muss seine eigene Spiritualität entdecken und sich voll und ganz dem kosmischen Plan hingeben und diesen in seinen Alltag integrieren. Es gilt, die große Wirklichkeit zu erkennen und diese vor allem auch anzuerkennen. Zur Heilung des Sahasrāra können Chakra-Meditationen und andere Meditationen eingesetzt werden. Auch die Energiearbeit und Gebete sind nützlich. Es gilt, Aromen wie Weihrauch, Rosenholz und Neroli in den Alltag zu integrieren und Räucherungen mit Myrrhe, Weihrauch und Sandelholz durchzuführen. Außerdem ist die Arbeit mit hochschwingenden Edelsteinen wie Amethyst, Bergkristall und Diamant sinnvoll. Und auch die Ernährung spielt eine Rolle. Diese sollte von einer leichten, veganen Kost geprägt sein: Tee, Obst, Salat und Nüsse sind besonders zu empfehlen.