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Das chinesisches Horoskop - hier das Pferd

Wer sein Geburtsdatum hierzulande überprüft, weiß sofort ob er vom Sternzeichen ein Stier, Krebs, Waage etc. ist. Auch das chinesische Horoskop bietet eine Vielzahl von Tieren und mythischen Wesen. Ob als Hase oder Drache geboren, sagt dabei viel über den Charakter der Person und seine Zukunft aus. Darüber hinaus werden umfangreiche Informationen herangezogen, um das Horoskop so individuell wie möglich zu gestalten.

Für wissenshungrige Leser, wollen wir etwas Licht ins Dunkel bringen. Was das chinesische Horoskop von unserem unterscheidet und welche Tiere es gibt. Was es mit den fünf Elementen auf sich hat und wieso es Unterschiede zwischen Frau und Mann gibt.

Unterschiede zwischen China & Europa

Die Astrologie wie wir sie kennen, bezieht sich auf die Deutung von astronomischen Ereignissen. Bestes Beispiel sind hierfür Gestirnskonstellationen am Himmel.

Bei der chinesischen Astrologie wirft man keinen Blick nach oben. Bewegungen von Sonne, Mond und Planeten nehmen keinen Einfluss auf die Berechnung. Stattdessen bildet ein Kalender die Basis für Aussagen zum Geburtszeitpunkt. Eine komplexe Deutung bezieht die chinesische Philosophie sowie verschiedene Aspekte mit ein. So ist von den fünf Elementen und den zehn Himmelsstämmen die Rede. Im chinesischen Horoskop beschäftigt man sich zudem mit der Astronomie von fünf Planeten und dem Yin-Yang-Konzept. Weitere „Einzeldisziplinen“ vervollständigen die Berechnung. Was darauf deutet, dass diese Wissenschaft keine leichte ist.

Wir versuchen dennoch das Gesamtkonzept so einfach wie möglich nahezubringen.

Die zwölf Tierkreiszeichen

Für das Grundverständnis sollte mit den zwölf Tierkreiszeichen begonnen werden. Ihre Reihenfolge ist: Ratte, Ochse, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Jedem Tier wird dabei eines der folgenden Jahre zugeordnet, bevor der Kreislauf nach zwölf Jahren von vorn beginnt. So erklärt sich ganz einfach, warum jemand im Jahr des Tigers oder des Hasen geboren ist.

Dieses Konzept lässt sich am besten anhand einer Tabelle verdeutlichen:

Tierkreiszeichen Geburtsjahre Eigenschaft
Ratte 1936, 1948, 1960, 1972, 1984, 1996, 2008, 2020 Weisheit
Ochse / Büffel 1937, 1949, 1961, 1973, 1985, 1997, 2009, 2021 Fleiß
Tiger 1938, 1950, 1962, 1974, 1986, 1998, 2010, 2022 Mut
Hase 1939, 1951, 1963, 1975, 1987, 1999, 2011, 2023 Vorsicht
Drache 1940, 1952, 1964, 1976, 1988, 2000, 2012, 2024 Stärke
Schlange 1941, 1953, 1965, 1977, 1989, 2001, 2013, 2025 Flexibel
Pferd 1942, 1954, 1966, 1978, 1990, 2002, 2014, 2026 Vorausplanend
Ziege / Schaf 1943, 1955, 1967, 1979, 1991, 2003, 2015, 2027 Einheit
Affe 1944, 1956, 1968, 1980, 1992, 2004, 2016, 2028 Anpassungsfähig
Hahn 1945, 1957, 1969, 1981, 1993, 2005, 2017, 2029 konstant sein
Hund 1946, 1958, 1970, 1982, 1994, 2006, 2018, 2030 Treue
Schwein 1947, 1959, 1971, 1983, 1995, 2007, 2019, 2031 Liebenswürdigkeit

Quelle: ChinaRundreisen.com

Eigenschaften & Bedeutung der Tiere

In der chinesischen Philosophie existieren ganz genaue Vorstellungen, welche Eigenschaften jedem Tier innewohnen. Hier ein kurzer Abriss:

  • Ratten leben von ihrer Intuition und sind es gewohnt schnell zu reagieren. Sie besitzen eine starke Vorstellungskraft und beobachten Situationen. Ihre natürliche Neugierde verleitet sie. Ratten-Frauen gelten als besonders hübsch und liebenswürdig. Jedoch fehlt es der Ratte an Mut und Einsicht. Sie wagt sich deshalb nicht an die Führungsspitze. Hierfür würde ihr auch die Weitsicht fehlen.
  • Der Büffel bzw. Ochse steht für Fleiß, Kraft, Zuverlässigkeit und entschlossenes Handeln. Sein aufrichtiger Charakter bildet das Rückgrat der Familie und im Freundeskreis. Büffel-Frauen merkt man diese Eigenschaften in Gesprächen sehr gut an. Sie neigen nämlich zu einer weniger geschickten Kommunikation. Sie tauschen sich eher selten mit anderen aus. In Beziehungen und bei der Erziehung beweisen sie viel Geduld.
  • Wer im Zeichen des Tigers geboren wurde, besitzt Mut und geht keiner Konfrontation aus dem Weg. Tiger gelten zudem als unberechenbar und eigensinnig. Sie fällen ihr Urteil schnell und hart. Was sie tun, zeichnet sich durch hohes Engagement aus. Tiger-Persönlichkeiten neigen zur Selbstdarstellung und ihre Aktionen sind wenig vorhersehbar. Sie sind die geborenen Führungskräfte.
  • Vom Hasen erwartet man Wachsamkeit und Eleganz. Er bleibt in jeder Situation freundlich und geduldig. Mit seinem sanften Wesen umgibt man sich gerne. Stets lösungsorientiert, scheut der Hase keine Probleme. Hasen-Frauen geben sich gern einer künstlerischen Tätigkeit hin. Allerdings sind sie auch für ihre Verschwiegenheit zur eigenen Person bekannt. Wenn sich die Gelegenheit bietet, bleiben Hasen der Realität fern und beginnen zu träumen. Ihr vorsichtiges Verhalten hindert sie immer wieder daran gute Chancen zu nutzen.
  • Drachen zeichnen sich durch ihre kraftvolle und vitale Erscheinung aus. Leider neigt er zum Überhitzen und spricht mit scharfer Zunge. Laut dem chinesischen Horoskop steht der Drache für Ehrgeiz und Dominanz ein. Die ihm gestellten Aufgaben meistert er mit Intelligenz und Hartnäckigkeit. An Mut mangelt es ihm ebenso wenig. Drachen schwächeln, wenn es darum geht Kritik anzunehmen. Weshalb sie für andere meist arrogant wirken.
  • Von großer Intuition geprägt, handelt die Schlange stets mit Bedacht. Sie erweist sich als zurückhaltend und verschwiegen. Schlangen-Menschen gelten zudem als sehr weise. Ihre Intelligenz ist kaum zu übertreffen. Negativ fällt auf, dass Schlangen sehr besitzorientiert sind. Manche trachten sogar nach dem Eigentum anderer. Während ihrer Arbeitszeit bevorzugen sie es allein zu bleiben. Schlangen stehen deshalb oft unter einem leichten Dauerstress.
  • Pferde-Menschen stecken voller Energie und Leidenschaft. Sie gehen Aufgaben energisch an und wirken durchweg lebhaft. Sie lieben es an gesellschaftlichen Ereignissen teilzunehmen und überzeugen durch ihren Sinn für Humor. In angespannten Gesprächen sind sie deshalb unschlagbar wortgewandt. Dabei kann ihr egozentrischer Charakter durchkommen. Pferde bleiben meist sehr Ich-bezogen und ihnen fällt es schwer anderen Vertrauen zu schenken.
  • Schaf / Ziege: Ihr sanftes Gemüt wird von einer guten Portion Pessimismus begleitet. Ihr Interesse an großen Menschenansammlungen hält sich in Grenzen. Ziegen gehen mit, wollen aber nicht der Mittelpunkt sein. Sie leben lieber ihre Kreativität und Intelligenz aus. Was ihnen die nötige Gelassenheit verschafft. Parallel dazu begeben sich Ziegen gern in eine gewisse Abhängigkeit.
  • Affen sind nicht ohne Grund unsere nächsten Verwandten aus dem Tierreich. Ihr geistreicher Charakter ist von hoher Intelligenz geprägt. Ihre Neugierde kann ins Negative umschlagen. Ebenso lässt sich ihre Schläue für gute wie schlechte Zwecke verwenden. Affen-Menschen zeigen eine verspielte Persönlichkeit und machen jeden Spaß mit. Ihre schnelle Auffassungsgabe ist beeindrucken.
  • Ein Hahn steht für Achtsamkeit, Einfallsreichtum und Fleiß. Auch Mut zählt zu seinen Stärken. An Pause ist bei ihnen selten zu denken, sie sind lieber aktiv. Ihre gesprächige und offene Art wird weitreichend begrüßt. Im Mittelpunkt zu stehen, stellt für sie kein Problem dar. Doch eben deshalb benötigen sie immer ein geselliges Umfeld und meiden die Zeit allein. Wenn sie etwas geschafft haben, betonen Hähne dies immer wieder. In der Hoffnung, dass sie die gewünschte Aufmerksamkeit bekommen.
  • Ihre Loyalität ist nicht zu übertreffen. Ein Hund erweist sich als zurückhaltend und besonnen. Das macht seine Liebenswürdigkeit aus. Ihnen nahestehenden Personen wollen Hunde-Menschen stets etwas Gutes tun. Ihr unbedarftes Wesen merkt man schnell durch ihre Schwächen bei der Kommunikation. Was sie denken, daran lassen sie andere nur selten teilhaben. Sie fokussieren sich lieber auf ihren Gegenüber. Ein ruhiges Familienleben ist ihnen wichtig.
  • Den Abschluss der Tierkreiszeichen macht das Schwein. Seine von Fleiß und Großzügigkeit geprägte Persönlichkeit, wird nur von seinem Fokus übertroffen. Eine gestellte Aufgabe wird mit hoher Konzentration angenommen, bis sie erledigt ist. Gutgläubig wie sie sind, fallen Schweine-Menschen schnell Betrug zum Opfer. Sie lieben die Aufrichtigkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen. Mit Wut und Ärger konfrontiert, bleiben Schweine meist gelassen. Ihr Sinn für Verantwortung zieht sich durch alles was sie tun.

Abgesehen von den generellen Eigenschaften, bezieht das chinesische Horoskop noch die fünf Elemente ein. Dadurch verfeinern sich die charakterlichen Merkmale. Womit Personen desselben Tierkreiszeichens, aber mit unterschiedlichem Geburtsjahr, ihre individuellen Ausprägungen erhalten.

Glück in der Liebe: Diese Tiere passen zusammen

Das chinesische Horoskop wird gern für Beziehungsfragen herangezogen. Mit Hilfe der Geburtsjahre beider Personen, lässt sich direkt ermitteln, welcher Partner zu wem am besten passt.

  • Ratte zu Drache, Affe oder Büffel
  • Büffel / Ochse zu Ratte, Schlange oder Hahn
  • Tiger zu Pferd oder Hund
  • Hase zu Pferd, Hund oder Ziege
  • Drache zu Ratte, Affe oder Hase
  • Schlange zu Büffel oder Hahn
  • Pferd zu Tiger, Ziege oder Hund
  • Schaf / Ziege zu Kaninchen, Pferd oder Schwein
  • Affe zu Ratte oder Drache
  • Hahn zu Büffel, Drache oder Schlange
  • Hund zu Tiger, Hase oder Pferd
  • Schwein zu Ziege oder Hase

Weitere Aussagen vom chinesischen Horoskop

Neben Beziehungsempfehlungen, lassen sich aus dem chinesischen Horoskop noch andere Rückschlüsse ziehen. Bspw. wie es um die allgemeine Gesundheit bestellt ist. Ob jemand zu häufiger Krankheit neigt oder ein starkes Immunsystem besitzt.

Andere Aussagen beziehen sich auf die Glückszahlen. Wobei hier nur die Ziffern von 1 bis 10 genutzt werden. Ebenso darf die Glückszahl in Kombination vorkommen. Für Affen sind es bspw. 4 und 9. Woraus sich die 49 und 94 bilden lässt. Genauso rät das chinesische Horoskop auch dazu Unglückszahlen zu meiden. Bleiben wir beim Affen, so muss sich dieser bei der 2 und 7 vorsehen.

Weitere Tipps beziehen sich auf die Wahl der Farben. Bspw. bei der täglichen Kleidung oder zum Einrichten des Arbeitsplatzes. Auch die Ausrichtung kann nach den Prinzipien der chinesischen Astrologie erfolgen. Affen sollten bspw. den Süden sowie Südosten meiden. Ihre optimalen Richtungen liegen zwischen Westen und Norden.

Das chinesische Horoskop berechnen

Um sein eigenes chinesisches Horoskop oder das eines Freundes zu berechnen, müssen die verschiedenen Einzeldisziplinen (siehe unten) herangezogen werden. Ausgehend vom Geburtsjahr, weiß die Person sofort, welches Tierkreiszeichen ihr zusteht.

Im Reich der Mitte existiert das Konzept eines 60-jährigen Zyklus (auch Mondjahre genannt). Erst wenn diese Zeitspanne vergangen ist, beginnt ein neuer Zyklus. Innerhalb dieser 60 Jahre kommen alle verschiedenen Horoskop-Kombinationen genau einmal vor.

Wie kommt man auf exakt 60 Jahre? Weil es 12 Tierkreiszeichen und fünf Elemente gibt. Egal ob Hahn, Ochse oder Tiger: Von jedem existiert eine Version aus Erde, Feuer, Wasser, Holz und Metall.

Wer also in einem Jahrgang geboren ist, sollte ähnliche Charaktermerkmale besitzen. Damit es hier aber keine zu starke Anhäufung identischer Persönlichkeiten gibt, unterscheidet sich ein Tier durch die genannten Elemente. Ein Holz-Schaf gleicht also keinem Metall-Schaf.

Dann bleibt noch die Frage nach dem Aszendenten. Er verhilft im chinesischen Horoskop zu einer weiteren Differenzierung. Neben dem Geburtsjahr, bezieht das Konzept auch die Geburtsstunde mit ein. Jedes Tierkreiszeichen nimmt dabei zwei Stunden (auch Doppelstunde genannt) des Tages ein. Gestartet wird mit der Ratte um 23:00 Uhr. Dies lässt sich ebenfalls in einer kleinen Tabelle darstellen:

Tierkreiszeichen Stunden des Aszendenten
Büffel / Ochse 1 bis 3 Uhr
Tiger 3 bis 5 Uhr
Hase 5 bis 7 Uhr
Drache 7 bis 9 Uhr
Schlange 9 bis 11 Uhr
Pferd 11 bis 13 Uhr
Ziege / Schaf 13 bis 15 Uhr
Affe 15 bis 17 Uhr
Hahn 17 bis 19 Uhr
Hund 19 bis 21 Uhr
Schwein 21 bis 23 Uhr
Ratte 23 bis 1 Uhr

Die Einzeldisziplinen des chinesischen Horoskops

Wie weiter oben bereits erwähnt, setzt sich das chinesische Horoskop aus vielen Aspekten zusammen. Diese nennt man auch „Einzeldisziplinen“ und wir fassen das Wesentliche aus jeder Kategorie zusammen.

Chinesischer Kalender

Heute kennt man ihn als „Bauernkalender“. Früher erstellte man ihn als ersten offiziellen Kalender für das Kaiserreich China an. Während mittlerweile er uns bekannte Kalender auch im Reich der Mitte verwendet wird, besitzt die chinesische Variante immer noch Bedeutung. Darüber wird bestimmt, wann die landestypischen Feiertage abgehalten werden. Das chinesische Neujahr, der Tag des Drachenbootfestes und Mondfestes gehören dazu. Genauso fließen die Aussagen vom chinesischen Kalender in die regionale Astrologie mit ein. Um damit vorhersagen zu können, wann die „idealen“ Tage für Feste sein werden. Im Glauben ist verankert, dass man Feierlichkeiten und besondere Aktivitäten nicht an „ungünstigen Tagen“ ausüben sollte.

Die fünf Elemente

Um die ursprüngliche Kraft des Universums besser zu verstehen, unterteilten sie die Philosophen in fünf Elemente. Ihre Eigenschaften bedingen untereinander und finden sich im Menschen, der Erde sowie dem Himmel wieder.

  • Erde: Ein stabiles Gleichgewicht herstellen und bewahren. Beständig sein, präzise und mit Sorgfalt arbeiten. Beharrlichkeit als Zeichen von Stärke.
  • Feuer: Dynamik, Energie und der feste Willen etwas anzupacken. Kampfeslustig, aber auch Streitbereit. Voller Schwung und dem Drang sich zu verwirklichen.
  • Wasser: Die Veränderung mitmachen. Sich auflösen und den Blick auf das Neue richten. Vorsichtig handeln und verträumt sein.
  • Holz: Gestalterisches Interesse zeigen. Friedlich verweilen, aber nicht tatenlos sein. Würde und Beständigkeit präsentieren.
  • Metall: Ebenfalls gestalterisch tätig sein, mit Hang zu etwas Risiko. Dabei aufrichtig und gerecht bleiben. Sachlich ohne Wertung leben und auf das vergangene zurückschauen.

Mit den fünf Elementen drückt die chinesische Philosophie das Lebendige aus. Wie es ist, sich wandelt und irgendwann vergehen wird. Die Ableitung aus der Natur ist klar ersichtlich, um die Beziehung zwischen Mensch, Himmel und Erde darzustellen.

Yin und Yang

Zwei sich ergänzende Prinzipien, welche totale Gegensätze bilden.

  • Yin beschreibt das Weibliche, die Hingabe und das Passive. Ebenso verhüllt sich Yin, zeigt keine Schöpfungskraft und verneint. In diesem Zusammenhang stehen Schatten, Nacht, der Mond und die Erde.
  • Yang ist dagegen männlich und voller Tatkraft. Produktiv und dynamisch sein, wohnt ihm inne. Das bejahende Prinzip, welche mit Sonne, Licht, dem Himmel und Tag in Verbindung steht.

Als Mensch sollte darauf geachtet werden, dass Yin und Yang stets in Balance zueinander verweilen. Sollte ein Prinzip zu stark ausgeprägt sein, bringt es mehr Nachteile als Nutzen in das Leben der Person.

Die zwölf Erdzweige

Ein altes chinesisches System zur Nummerierung. Jedes der zwölf Tiere aus dem chinesischen Kalender erhält einen Erdzweig zugewiesen. Der chinesische Tierkreis ist mit den Erdzweigen gleichzusetzen. Verwechslungen sind damit vorprogrammiert.
Mit den Erdzweigen gehen die zehn Himmelsstämme einher. Gemeinsam bilden sie den Sechzigjahreszyklus des chinesischen Kalenders. Ebenso leitet man aus den zwölf Erdzweigen je eine Himmelsrichtung ab.

Wer mehr dazu wissen will, sollte sich mit der dazugehörigen Tabelle beschäftigen (siehe Wikipedia).

Die zehn Himmelsstämme

Jedes Jahr erhält einen von zehn Himmelsstämmen zugewiesen. Sie entstehen aus den fünf Elementen und dem Yin-Yang-Prinzip. Heutzutage verwenden die Chinesen die Himmelsstämme um Nummerierungen aufzuzählen. Ebenso finden sie als Substitut für das Alphabet Anwendung. Ähnliche nutzen sie die Japaner.

Fazit zu den Einzeldisziplinen

Was am Anfang aufgrund der Fülle sehr verwirrend wirkt, fließt ineinander über. Die Einzeldisziplinen des chinesischen Horoskops bedingen sich gegenseitig. Weshalb es wichtig ist, alle Aspekte kennen zulernen und das nötige Wissen anzueignen. Wir haben hier lediglich die Kurzfassung festgehalten. Wer sein chinesisches Horoskop berechnen möchte, benötigt eine fundierte Ausbildung in den Einzeldisziplinen.