Fragst du dich, ob die teure Lampe wirklich heller ist oder ob Herstellerangaben dich in die Irre führen können?
In unserem Test wurden 37 Tageslichtlampen-Modelle im Preisbereich von 18 bis 380 Euro geprüft und aktuell sind 20 der getesteten Lampen noch erhältlich. Das zeigt dir, wie groß die Auswahl ist und warum klare Kriterien wichtig sind.
Diese tageslichtlampe-kaufberatung nimmt dich an die Hand: Du erfährst, warum Lux ohne Messabstand wenig aussagt und wie du realistisch einschätzt, wie hell eine Lampe an deinem Schreibtisch wirkt.
Du lernst, welche Rolle Abstand, Farbtemperatur und Lichtfläche im Alltag spielen und warum zwei tageslichtlampen mit ähnlichen Werten komplett anders wirken können. Am Ende bekommst du praktische Tipps und konkrete Modellnamen wie Beurer TL 45, Lumie Task oder Luminette 3, damit du schnell das passende Gerät findest.
Wesentliche Erkenntnisse
- Lux ist nur ein Wert – ohne Abstand bleibt er kaum aussagekräftig.
- Achte auf Messabstand, Lichtfläche und Farbtemperatur.
- Preis reicht nicht als Qualitätssignal; funktionale Tests sind entscheidend.
- Praktische Anwendungstipps sorgen dafür, dass die Lampe zur Routine wird.
- Mit konkreten Modellen fällt die Auswahl schneller und zielgerichteter aus.
Warum eine Tageslichtlampe deinen Winteralltag spürbar verändern kann, wenn dir im Herbst und Winter das Sonnenlicht fehlt
Spürbare Müdigkeit und gedrückte Stimmung im Winter hängen häufig mit fehlendem Sonnenlicht zusammen. Viele menschen berichten, dass die dunklen Monate Energie rauben, weil das aktive Signal von tageslicht und sonnenlicht fehlt, das tagsüber normalerweise den Rhythmus hält.
Was in deinem Körper passiert
Morgens bremst helles Licht die Melatoninproduktion und schiebt dein System Richtung Wachheit. Das steigert Serotonin und macht dich aufmerksamer, ohne dass du „medizinisch“ denken musst.
Warum draußen mehr Licht ankommt
Selbst an bewölkten Tagen liefert sonnenlicht oft deutlich mehr als 3.000 Lux, während Innenräume meist nur 200 bis 800 Lux erreichen. Dieses Gefälle erklärt, warum Räume im winter für viele wie Halbdunkel wirken und warum tageslichtlampen die Lücke schließen sollen.
- Tageslichtlampen sind nicht nur hell, sondern liefern tageslichtnahe Farbe und regelmäßige Anwendung.
- Richtig eingesetzt helfen sie deinem Rhythmus und stabilisieren die Stimmung im Alltag.
Für wen sich Lichttherapie wirklich lohnt, wenn Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder Winterblues dich ausbremsen
Wenn du im Winter oft müde bist und dir das Tageslicht im Alltag fehlt, kann gezielte lichttherapie eine einfache, unterstützende Lösung sein. Viele menschen profitieren besonders dann, wenn der Tagesrhythmus durch Arbeit in dunklen Büros oder Schichtarbeit gestört wird.
Wann du besonders profitierst
Stehst du früh auf, sitzt lange vorm Bildschirm oder wechselst die Schichten, fehlt deinem Körper der stabile Lichtanker. Eine tageslichtlampe oder tageslichtlampen helfen dir, tagsüber mehr Helligkeit zu bekommen und so deinen Rhythmus zu stabilisieren.
Was du realistisch erwarten kannst
Studien beschreiben die wirkung der Lichttherapie vergleichbar mit leichten Antidepressiva bei milden Symptomen — das heißt, du kannst über Wochen eine spürbare Aufhellung und mehr Energie erleben, aber kein sofortiges Wundermittel erwarten.
„Regelmäßigkeit über Zeit ist oft wichtiger als maximale Helligkeit.“
- Du erkennst, ob lichttherapie Sinn ergibt, weil Müdigkeit saisonal ist.
- Du bekommst eine ehrliche Erwartungshaltung zur wirkung und zum effekt.
- Du lernst, Lichttherapie als praktikables Alltagstool zu nutzen — nicht als alleinige Lösung.
tageslichtlampe-kaufberatung: Welche Kaufkriterien dir beim Vergleich wirklich helfen, statt dich mit Marketingangaben zu verwirren
Viele Produktangaben klingen beeindruckend, doch entscheidend ist, wie die Lampe bei dir am Schreibtisch wirkt.
Warum Lux, Abstand, Lichtfläche und Bedienkomfort zusammen gedacht werden müssen
Lux allein sagt wenig, wenn du nicht weißt, bei welchem abstand gemessen wurde. Hersteller geben oft die höchste Zahl an, die nur in geringer Distanz gilt.
Die Lichtfläche bestimmt, wie gleichmäßig die helligkeit auf dein Gesicht fällt. Eine hohe leuchtkraft nützt nichts, wenn du dafür unbequem dicht sitzen musst.
- Du bekommst ein klares Kriterien-Set, mit dem du jede tageslichtlampe schnell einordnen kannst statt dich vom großen lux-Wert blenden zu lassen.
- Beachte abstand, Lichtfläche und Bedienkomfort gleichermaßen, weil sie zusammen die Praxiswirksamkeit bestimmen.
- Prüfe, wie hersteller ihre Messbedingungen angeben, damit du vergleichst, was im Alltag ankommt.
- Lege eine Prioritätenliste an: schnelle Wirkung versus komfortable Nutzung neben dem Arbeiten.
So triffst du eine fundierte auswahl und bewertest den echten wert einer lampe nicht nur nach dem Preis, sondern nach praxisnaher helligkeit, Bedienung und Langlebigkeit.
Lux verstehen, ohne dich zu verkopfen, damit du die Helligkeit deiner Lampe richtig einordnest
Lux erscheint oft als harte Zahl, die dir sofort sagen soll, wie gut eine Lampe wirkt. In Wahrheit entscheidet die entfernung und die Bauform, wie viel Helligkeit bei dir ankommt.
Warum 10.000 lux selten in deinem Sitzabstand ankommt
Der bekannte Zielwert 10.000 lux ist sinnvoll als Referenz, weil er Tageslicht simuliert. Hersteller erreichen das meist nur direkt vor der Lichtfläche. Schon wenige zentimetern mehr und die Zahl sinkt stark.
Praxiswerte in 30 bis 50 zentimetern
Setzt du die Lampe auf den Schreibtisch, bleiben oft zwischen 2.000 und 6.000 lux übrig — je nach Bauform und Größe der Lichtfläche. Das ist normal und reicht bei richtiger nutzung oft aus.
Herstellerangaben kritisch lesen
Achte auf den angegebenen messabstand, die Lichtfläche und die Filtertechnik. Zwei hersteller können dieselbe Zahl nennen, aber bei unterschiedlichen entfernung messen — das macht den Unterschied zwischen „klingt gut“ und „wirkt gut“.
Lux und Minuten: ein simpler Plan
Plane 20–30 minuten morgens in einem Abstand, in dem du dich wohlfühlst. Wenn du weiter weg sitzt, verlängere die Dauer. So kombinierst du helligkeit und nutzung ohne zu blenden.
- Frage dich: Wie weit sitze ich wirklich?
- Wie viel zeit habe ich jeden Morgen?
- Wähle eine Lampe, die bei deinem Abstand genug lux liefert.
Der Abstand entscheidet über die Wirkung, weil die Beleuchtungsstärke mit jedem Zentimeter spürbar abfällt
Wie nah du die Lampe platzierst, bestimmt maßgeblich, wie viel Licht wirklich bei deinen Augen ankommt. Die Beleuchtungsstärke fällt mit wachsender entfernung schnell ab; schon wenige zentimeter machen einen spürbaren Unterschied.
Warum 30 Zentimeter oft der sweet spot ist
Bei rund 30 zentimeter Abstand sitzt du bequem am schreibtisch und bekommst meist genug Lux, ohne dich nach vorne zu lehnen. Das ist deshalb praktisch, weil die wirkung in realistischen Sitzpositionen wichtiger ist als die Maximalzahl auf der Packung.
Was 50 Zentimeter für deine Sitzung bedeutet
Bei 50 zentimetern kann die Intensität deutlich sinken; in einigen Fällen bleiben nur noch um 2.500 lux übrig. Dann verlängere die Sitzdauer oder wähle eine größere Lichtfläche, sonst leidet die wirkung.
So platzierst du die Lampe seitlich, ohne ins Licht zu starren
Stell die lampe leicht seitlich auf, damit Licht zur Netzhaut streift, ohne dass du direkt hineinsiehst. So bleibt die Anwendung angenehm und du hältst die Routine ein.
„Kleine Distanzänderungen bringen oft mehr als ein teures Upgrade.“
- Teste abstand zentimetern: 30 cm und 50 cm.
- Winkel prüfen: leicht seitlich aufstellen.
- Sitzdauer an die entfernung anpassen.
Farbtemperatur in Kelvin: So findest du das Licht, das sich wie Tageslicht anfühlt und dich nicht nervös macht
Kelvin klingt technisch, aber die passende Farbtemperatur entscheidet stark, ob sich dein Morgenlicht natürlich anfühlt oder dich eher reizt.
Warum 5.300–6.500 Kelvin oft als Tageslichtbereich gilt
Im Bereich von etwa 5.300 bis 6.500 Kelvin nähert sich das Spektrum dem Tageslicht an. Das macht das Licht weniger künstlich als viele Haushaltslampen.
Viele Therapielampen nutzen genau diesen Bereich, weil er aktivierend wirkt und dich morgens schneller in Schwung bringt.
Wie du 6.500 Kelvin im Alltag nutzt
6.500 Kelvin wirkt wie „Mittagslicht“: klar, kühl und aktivierend. Nutze diese Einstellung, wenn du schnell in den Arbeitsmodus willst.
Wärmere Modi dagegen fördern Entspannung und sind abends oft angenehmer, aber nicht ideal für Lichttherapie.
- Beurteile Farbtemperatur immer zusammen mit Abstand und Lichtfläche.
- Probiere mehrere Modi: aktiv am Morgen, wärmer zum Runterkommen.
- Achte auf subjektive Verträglichkeit: hohe Helligkeit und kühles Licht wirken nur, wenn du sie gern nutzt.
Lichtspektrum und UV-Filter: Worauf du achtest, damit die Lampe sich natürlich anfühlt und gleichzeitig sicher bleibt
Gutes Licht fühlt sich nicht nur hell an, sondern auch natürlich — und darauf solltest du beim Kauf achten.
Warum eine Tageslichtlampe kein Solarium ist
Eine tageslichtlampe zielt auf sichtbares, tageslichtähnliches Licht, nicht auf Bräunung wie im Solarium.
Gute Modelle filtern UV-Anteile heraus, sodass die Anwendung sicher bleibt und du sie regelmäßig nutzen kannst.
Was ein gleichmäßiges Spektrum bedeutet
Ein gleichmäßiges lichtspektrum imitiert die Wellenlängen des sonnenlichts, damit das Signal für deinen Körper natürlich wirkt.
Eine normale schreibtischlampe kann zwar hell sein, ersetzt aber selten das Zusammenspiel aus Spektrum, Verteilung und Intensität.
- Klare Abgrenzung: keine UV-Bräunung, sondern sichtbares tageslicht.
- Sicherheits-Signal: UV‑Filter sind ein Qualitätsmerkmal bei tageslichtlampen.
- Natürlichkeit: gleichmäßiges Spektrum lässt die Lampe wie echtes sonnenlicht wirken.
- Kaufsignale: Angaben zu Filtern, medizinischer Eignung und Spektrum prüfen.
Größe der Lichtfläche und Bauform: So passt die Lampe auf deinen Schreibtisch, ohne dass du dich verrenken musst
Die Größe der Lichtfläche entscheidet oft, ob eine Lampe im Alltag praktisch oder umständlich wird.
Warum großflächige Modelle entspannter wirken
Großflächige Lampen leuchten dein Gesicht gleichmäßiger aus und reduzieren harte Schatten, sodass die Anwendung angenehmer bleibt, auch wenn du nicht exakt vor der Lichtquelle sitzt.
Das bedeutet weniger Nachjustieren von Abstand und Winkel und oft eine höhere gefühlte Helligkeit bei gleicher Leistung.
Wann kompakte Lösungen besser passen
Auf kleinen Schreibtischen sind kompakte lampen praktischer, weil sie weniger Stellfläche benötigen und sich leichter wegräumen lassen.
Wenn du mobil bleiben willst oder einen engen Arbeitsplatz hast, sind kleine modelle wie die Beurer TL 45 Perfect Day meist sinnvoller.
- Groß = entspannter: Beurer TL 95 liefert viel Lichtfläche, braucht aber Platz und einen stabilen Standfuß.
- Kompakt = praktisch: TL 45 passt eher in typische schreibtisch-Setups und schränkt dein Layout weniger ein.
- Check: Bauform (hochkant, quer, neigbar) gegen Monitor und Tastatur abwägen, damit alles harmonisch zusammenpasst.
Bedienung, Timer und Dimmer: Komfortmerkmale, die du im Alltag wirklich nutzt, wenn du dranbleiben willst
Wenn Einschalten und Einstellen schnell gehen, bleibt Lichttherapie nicht nur ein Vorsatz, sondern wird Teil deines Morgens. Eine durchdachte Bedienung reduziert Hürden und sorgt dafür, dass du dranbleibst.
Warum einfache Steuerung den Start erleichtert
Touch-Bedienung macht vieles intuitiv. Modelle wie die Beurer TL 45 bieten verlässliche Touch-Funktionen und drei Modi, damit du ohne Anleitung loslegen kannst.
Mit klaren Tasten oder Touch schaltest du schnell an, wählst die passende Helligkeit und sparst morgens wertvolle Zeit.
Timer, Speicherfunktionen und Helligkeitsstufen
Ein Timer integriert die Anwendung nebenbei in deinen Ablauf. Du musst nicht auf die Uhr achten, die Lampe stoppt automatisch.
Die Beurer TL 95 kombiniert Touch, Timer und sechs helligkeitsstufen und merkt sich die zuletzt gewählte Einstellung. So startest du jeden Tag mit deiner Lieblingskonfiguration.
„Einfache Bedienung ist kein Luxus — sie ist der Grund, warum Technik im Alltag bleibt.“
- Dimmer: Stufenloses Dimmen wie bei der Lumie Halo erlaubt sanfte Übergänge und verlängert die Nutzbarkeit am Arbeitsplatz.
- Helligkeitsstufen: Mehrere Stufen helfen dir, langsam zu starten und die richtige Intensität zu finden.
- Speicher: Eine Speicherfunktion nimmt dir das tägliche Einstellen ab und schützt vor Überforderung.
Fazit: Achte beim Kauf auf praktische Bedienung, ausreichende helligkeitsstufen, einen echten dimmer und eine Timer- oder Speicherfunktion. Diese Features machen aus einer guten lampe ein tägliches Hilfsmittel.
LED oder Röhre: Was du über Technik, Energieverbrauch und Lichtgefühl wissen solltest, bevor du dich festlegst
Die Wahl zwischen LED und Röhre ist ein Balanceakt zwischen Leuchtkraft, Lichtverteilung und Platz auf dem Schreibtisch.
Kompakte LEDs vs. großflächige Röhren
LED‑Modelle sind heute oft kompakt und liefern überraschend viel Helligkeit, ohne dass das Gerät deinen Arbeitsplatz dominiert.
Röhren‑ oder großflächige Konzepte punkten mit homogener Lichtverteilung und starker Leuchtkraft, brauchen aber mehr Stellfläche und fallen beim Preis oft höher aus.
- Du bekommst bei LEDs Flexibilität und geringen Energieverbrauch — ideal, wenn Platz knapp ist.
- Röhrenmodelle bieten angenehme, gleichmäßige Ausleuchtung, die über Minuten weniger blendet.
- Beurteile nicht nur die reine Leuchtkraft, sondern auch, wie homogen das Licht fällt und ob die Helligkeit für dich angenehm bleibt.
Pragmatische Entscheidungskriterien
Schau auf Energieverbrauch, Bedienkomfort und den langfristigen Wert: manchmal lohnt sich ein höherer Preis, weil du die Lampe täglich nutzt.
So findest du das Modell, das in deiner Praxis am meisten bringt — nicht nur auf dem Papier.
So nutzt du deine Tageslichtlampe richtig, damit sie in deinen Tag passt und nicht nur gut klingt
Eine tageslichtlampe bringt am meisten, wenn du sie zur Gewohnheit machst und die anwendung an deinen Alltag anpasst. Kurz und praktisch: morgens nutzen, statt abends noch „aufzudrehen“.
Warum morgens oft die beste Zeit ist
Morgens bremst das Licht die Melatoninproduktion und hilft dir, den Tag zu starten. Wenn du die Lampe früh nutzt, veränderst du deinen Schlafrhythmus nicht nachteilig.
Wie du mit 30 Minuten pro Tag startest
Setz dich zuerst nah genug heran: bei circa 30 cm reichen meist 20–30 minuten. Sitzt du weiter entfernt, verlängere die zeit, weil die entfernung die Intensität reduziert.
Warum Regelmäßigkeit zählt
Die wirkung baut sich über Tage auf. Nach etwa einer Woche regelmäßiger nutzung bemerken viele eine spürbare Veränderung.
- Routine: Stelle die Lampe beim Frühstück oder beim Kaffee an.
- Abstand & Blick: leicht seitlich aufstellen, nicht direkt hineinsehen.
- Sanft steigern: bei Sensibilität zuerst 10–15 minuten, dann auf 30 erhöhen.
Warum eine Tageslichtlampe Sonnenlicht nicht ersetzt, auch wenn sie dich durch dunkle Monate trägt
Eine Tageslichtlampe kann deinen Alltag im Winter spürbar stabilisieren und dir morgens mehr Wachheit schenken, sie ist aber kein Ersatz für echtes Sonnenlicht. Die Lampe simuliert sichtbares tageslicht und wirkt direkt auf deinen Rhythmus, ersetzt jedoch nicht alle physiologischen Effekte eines Aufenthalts im Freien.
Weshalb Vitamin D echte Sonne braucht und wann ein Check beim Hausarzt sinnvoll ist
Natürliches sonnenlicht regt die Vitamin‑D‑Bildung in deiner Haut an; eine Lampe liefert dazu meist nicht genug UV‑Anteil. Deshalb bleibt ein Spaziergang am Tag ein eigener Hebel in der dunklen jahreszeit, auch wenn du die Lampe regelmäßig nutzt.
- Du bekommst eine klare Einordnung: Lampe unterstützt Stimmung und Wachheit, ersetzt aber nicht die Hautwirkung der Sonne.
- Wenn du dauerhaft müde bleibst, lasse Blutwerte prüfen – ein Hausarzt kann klären, ob mehr als Lichtmangel dahintersteckt.
- Sieh die Lampe als Baustein in einem Gesamtpaket aus tageslicht, Bewegung, Schlaf und Ernährung.
Menschen profitieren stark von der Kombination: technische Unterstützung plus reale Zeit draußen. So nutzt du die tageslichtlampe sinnvoll, ohne ihre Grenzen zu überschätzen, und erzielst den besten alltagstauglichen effekt.
Produktempfehlungen im Überblick: Diese Tageslichtlampen-Modelle stechen im Testumfeld durch Konzept, Lichtstärke und Alltagstauglichkeit heraus
Dieser Produkt-Überblick zeigt dir präzise, welches Modell im Test durch Lichtstärke, Bedienung und Praxisnutzen überzeugt. So findest du schneller das passende Gerät ohne lange Vergleiche.
Beurer TL 45 Perfect Day — kompakter Testsieger
Die TL 45 ist unser Testsieger, weil sie kompakt ist und hohe Lichtstärke liefert. Die Touch-Bedienung mit drei Modi („active“, „therapy“, „relax“) macht den Start am Morgen sehr einfach.
Beurer TL 95 — XL-Fläche für mehr Komfort
Wenn du mehr Lichtfläche willst, ist die TL 95 ideal. Sie bietet Timer, sechs Helligkeitsstufen, Touch-Steuerung und speichert die letzte Einstellung — braucht aber mehr Platz auf dem Schreibtisch.
Lumie Task — Hybrid für Arbeit und Therapie
Die Lumie Task verbindet Tageslichttherapie mit einer funktionalen Schreibtischlampe. Kopf und Arm sind beweglich, stufenlos dimmbar und sehr stabil verarbeitet.
Luminette 3 — mobil und direkt
Die Luminette 3 ist eine Lichtbrille, die Licht direkt an die Augen bringt, sodass du mobil bleibst. Das Konzept ist effizient, aber gewöhnungsbedürftig und eher hochpreisig.
Lumie Halo — Design trifft Leistung
Die Lumie Halo punktet mit Ring-Design, hochwertigem Metallgehäuse und stufenloser Dimmbarkeit. Sie ist eine gute Wahl, wenn Optik und Haptik für dich wichtig sind.
- Du erhältst eine klare Auswahl an getesteten modellen, damit du nicht alle 35–37 produkte vergleichen musst.
- Für Anfänger: Beurer TL 45 als praktischer Einstieg und testsieger für Alltagstauglichkeit.
- Für Komfortnutzer: TL 95 oder Lumie Task, wenn Lichtfläche und Flexibilität zählen.
- Für Mobilität: Luminette 3, wenn du Licht direkt an den Augen brauchst.
- Für Designbewusste: Lumie Halo, wenn die Lampe sichtbar im Raum stehen soll.
So vergleichst du Preise und Wert, ohne dich vom günstigsten Angebot blenden zu lassen
Bevor du nur auf den preis schaust, lohnt sich ein realistischer Blick darauf, was die Lampe bei dir am Schreibtisch wirklich leistet. Tests zeigen: Modelle zwischen 18 und 380 Euro können funktionieren, aber der reale abstand entscheidet oft über die Zufriedenheit.
Wie du preis, Praxisleistung und Komfort abwägst
Stelle preis, Lichtfläche und Bedienkomfort gegeneinander. Frage dich: Liefert die Lampe bei deinem Sitzabstand genug helligkeit? Hat das Gerät Timer oder Speicher, damit du es im alltag wirklich nutzt?
Ein höherer preis lohnt sich, wenn du dadurch mehr Bedienkomfort und eine größere Lichtfläche bekommst — beides erhöht die Chance, dass du die Lampe täglich anwendest.
Warum 10.000 lux auf der Packung häufig trügt
Viele hersteller werben mit 10.000 lux — doch dieser Wert gilt oft nur in sehr geringer Distanz. In der Praxis, bei deinem normalen abstand, bleibt von den 10.000 lux meist wenig übrig.
„Kauf nicht die Zahl, kauf das, was bei dir am Platz ankommt.“
- Trenne preis und wert: günstig kann gut sein, aber prüfe Praxisangaben.
- Vergleiche, wie viel Licht bei realem abstand ankommt.
- Bevorzuge Modelle mit Timer oder mehreren Helligkeitsstufen für dauerhafte Nutzung.
Typische Fehler beim Kauf und bei der Anwendung, die du leicht vermeidest, wenn du einmal bewusst hinschaust
Bevor du die Lampe zurückschickst, überprüfe ein paar einfache Stell- und Nutzungsfehler. Häufig scheitert die wirkung nicht an der Leuchtkraft, sondern an Setup und Routine.
Abstand, Winkel und Sitzroutine: das schnelle Check‑Up
Ein zu großer abstand in zentimetern verringert die effektive helligkeit drastisch. Miss nach: 30 cm sind oft ein guter Startpunkt.
Stell die Lampe leicht seitlich und geneigt, damit das Licht angenehm auf die Netzhaut trifft, ohne zu blenden. So bleibst du länger in der Sitzung.
- Prüfe zuerst Abstand: 30 cm, dann 50 cm — beobachte die Wirkung.
- Achte auf Neigung: leicht seitlich statt frontal.
- Nutze Timer oder Erinnerung, damit die Sitzung regelmäßig wird.
Warum „heller ist besser“ nicht immer stimmt und wie du es korrigierst
Grelles Licht kann Stress auslösen und dich von der Nutzung abhalten. Mehr Leuchtkraft hilft nur, wenn du auch passende helligkeitsstufen hast.
Wähle eine niedrigere Stufe oder stufenloses Dimmen, wenn du dich unwohl fühlst. So machst du die Lampe zur angenehmen Gewohnheit statt zur Belastung.
„Kleine Anpassungen bei Abstand, Dauer oder Helligkeit bringen oft mehr als ein teures Upgrade.“
- Selbstdiagnose: Was fühlt sich unangenehm an — Blendung, Kopfschmerz, zu kurze Dauer?
- Stellschrauben: Abstand, Dauer, Helligkeit, Platzierung.
- Wenn du diese Punkte prüfst, steigert sich die wirkung meist deutlich — ohne neues Gerät.
Fazit
Wenn du jetzt entscheidest, nimm die tageslichtlampe, die du jeden Morgen gern einschaltest und die bei deinem realen Abstand genug Licht liefert.
Du weißt aus dem Test, dass nicht die lauteste Zahl zählt, sondern Abstand, Größe der Lichtfläche und einfache Bedienung, damit die Lichttherapie zur Routine wird.
Modelle wie Beurer TL 45, TL 95, Lumie Task, Luminette 3 und Lumie Halo decken unterschiedliche Bedürfnisse ab — kompakt, großflächig oder mobil.
Beuge dich kurz über deinen Platz, definiere Abstand und Nutzungszeit und wähle dann die tageslichtlampe, die in deiner Praxis am besten funktioniert. So wird aus Information eine Entscheidung.
